Die Redaktion von Golem.de hat eine Xbox 360 mit dem aktuellsten Jasper-Board getestet. Dabei kamen einige interessante Fakten heraus, hier die Kurzfassung:

  • Man kann die Jasper Boards entgegen früheren Informationen von diversen Webseiten  NICHT mit Sicherheit an der LOT-Nummer erkennen.
  • Die einzigen sichtbaren Unterschied von Außen sind ein minimal geänderter Anschluss vom Netzteil und die Angabe von einer Stromstärke von 12,1 Ampere auf der Verpackung. Offenbar spart das neue  175 W Netzeil einige Watt Strom,  kann aber möglicherweise nicht bei allen älteren Xbox 360-Generationen eingesetzt werden.
  • Die neue Xbox 360 Revision ist offenbar nicht wirklich leiser als noch das Falcon-Design. Der neu verkleinerte Grafikchip bringt in dieser Hinsicht keine neuen Vorteile, wobei nach wie vor das Laufwerk den größten Teil der Geräuschkulisse verursacht. Glücklicherweise ist das seit NXE und der optionalen HDD-Installation von Spielen kein großes Thema mehr
  • Die neuen Jasper-Konsolen sind auf jeden Fall stromsparender: Bei GTA 4 waren es unter Vollast 107 Watt (statt bisher 130 Watt bei Falcon), bei „Ruhe“ auf dem Dashboard 87 statt 102 Watt. Das Abspielen einer HD-DVD verbrauchte 86 Watt statt 95 Watt.
  • Die Jasper-Konsolen haben 256 MB Flash-Speicher integriert, von außen ist das nicht erkennbar. Bei den Versionen mit Festplatte ist das ohnehin nicht möglich. Ob diese dann ebenfalls den internen Speicher haben, konnte ich nicht herausfinden, es ist jedoch wahrscheinlich.

Alles in allem hat das Update nicht ganz soviel gehalten, wie man es im Vorfeld erwartet wurde. Bei dem Geräuschpegel wäre sicherlich noch mehr Luft nach unten hin gewesen, das neue Board spart Microsoft in erster Linie Produktionskosten. Trotzdem ist nicht zu verachten, dass der Kunde durch die generell niedrigere Leistungsaufnahme Geld spart. Wer also noch keine Xbox 360 hat, dem kann man die neue Jasper-Revision vorbehaltlos empfehlen. Alle anderen müssen da schon mit dem spitzen Stift rechnen, ob ein Wechsel sich lohnt.

Zu dem kompletten Bericht bei Golem.de geht´s hier.