Eine Studie von Parks Associates prognostiziert, dass der Markt für Onlinedienste von Spielekonsolen ein milliardenschweres Wachstum vor sich hat. Konkret von derzeit einer Miliarde Dollar auf acht Milliarden Dollar im Jahr 2013. Das sind sehr beeindruckende Prognosewerte, sie beziehen sich auf Umsätze mit Videoinhalten, downloadbaren Spielen und Spielerweiterungen.

Dabei führt laut dieser aktuellen Einschätzung der Onlinedienst Xbox Live von Microsoft vor dem PlayStation Network und den Online-Diensten von Nintendo. Wenn man sich die Dienste mal anschaut, verwundert diese Reihenfolge eigentlich kaum, Xbox Live ist ein seiner jetzigen Evoutionsstufe auf der Xbox 360 früher als das PSN gestartet, und war in der Umsetzung wesentlich konsequenter auf einen großen, kommerziellen Massenmarkt ausgerichtet. Das fängt bei der Nutzerführung an und hört bei der Stabilität und Zuverlässigkeit auf. Sony hat, insbesondere was die Bedienbarkeit und den Funktionsumfang angeht, noch sehr viel aufzuholen. Das deren Dienst aktuell kostenlos ist, war aus meiner Sicht eine kluge Entscheidung.

Spannend finde ich die Frage, was Nintendo aus diesem riesigen Marktpotential abschöpfen kann. Deren Strategie ist bislang doch sehr deutlich auf Offline-Gaming ausgelegt, Abgesehen von Virtual Console sind reine Downloadspiele bislang Mangelware und es gibt keine Distribution von Videocontent. Auf der anderen Seite haben Innovationen wie der Meinungskanal und die Mii-Bewertung ihren eigenen Charme und sicher auch noch verstecktes Potential.

(News gefunden bei Golem.de)

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