Studie: Sind junge Spieler doch keine einsamen Menschen?

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Schwerer Rückschlag für die CSU: Das alte Klischee vom chipsvernichtenden, egomanischen Sesselfurzer ohne soziale Akzeptanz und Freunde, dafür mit Akne und manisch gewalttätigen Tendenzen, gerät wieder mal ins Wanken.

Bei Golem.de wird über eine neue Studie vom Pew Internet Projekt berichtet, aus der hervorgeht, das jugendliche Spieler wohl doch ganz normale Menschen mit einem intakten Sozialleben sind. So wird unter anderem geschrieben:

Jugendliche, die täglich spielen, sprechen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit per Telefon, schreiben genauso oft E-Mails und verbringen außerhalb der Schule genauso viel Zeit in Gegenwart anderer Menschen, die weniger spielen.“

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Rund 99% der männlichen und 94% der weiblichen Jugendlichen (12-17 Jahre) spielen in irgendeiner Form Computerspiele
  • Jeden Tag spielen 65% der männlichen und immerhin 35% der weiblichen Spieler
  • 86% der Spieler sind reine Konsoleros, 73% spielen auch oder nur am PC
  • 80 % mögen fünf oder mehr Genres, in folgender Reihenfolge der Beliebtheit:
    • Rennspiele
    • Denkspiele
    • Sportspiele
    • Actionspiele
    • Onlinerollenspiele

 In der Realität scheint es nach dieser Studie wohl so zu sein, das die medienwirksam hochgepushten „Killerspiele“, die wohl unter Actiospielen einzusortieren sind, nicht mal ansatzweise den hohen Stellenwert haben, der ihnen manchmal zugeschrieben wird.

Der interessanteste Teil ist aber folgender:
65 Prozent der Teenager spielen zusammen mit anderen im selben Raum und 27 Prozent mit Menschen, zu denen sie Kontakt über das Internet halten.

Das kann ich auch, abeits von allen statistischen Erhebungen aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen. Viele Spiele machen gerade in der Gruppe am meisten Spaß, ob im Internet oder eben zusammen in einem Raum. Es ist im Grunde nicht viel anders als das Gruppenerlebnis, wenn man zusammen Karten oder Brettspiele gänzlich unvirtuell spielt, wie es früher halt so war und auch heute noch Spass macht.

Es gibt keinen Hinweis, das Computerspiele in iregendeiner Weise unsoziales Verhalten fördern oder bürgerliche Engagements verhindern. Eher das Gegenteil ist der Fall: „Jugendliche, die sich in Spieleszenen engagieren, werden sogar überdurchschnittlich oft auch anderweitig aktiv, zum Beispiel in der Politik.“

(News gefunden bei Golem.de, die Studie im Original gibt es hier.

Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein darf jedoch aufatmen: Die Studie beschränkt sich eben auf 12-17-jährige. Und da man in der Regel erst mit 18 hinterm Steuer sitzt, bleibt ja noch genügend Zeit, von diesen Computerspielen wieder wegzukommen, und statt dessen z.B. auf Volksfesten soziale Kontakte zu knüpfen. Und wenn man dann zwei Maß Bier intus hat, ist man laut Herrn Beckstein noch fahrtüchtig und kann seine neuen Bekanntschaften auch gleich nach Hause fahren. Oder vor den nächsten Baum.

Da bleibe ich doch lieber auf der Couch, esse Chips und überlege politisch aktiv zu werden.

Das neue Dashbord der Xbox 360

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Ihr habt bestimmt schon vom nächsten Fall-Update für die Xbox 360 gehört, dieses wird viel umfangreicher ausfallen als alle Updates davor. Microsoft wird die komplette Oberfläche austauschen, also das gesamte Benutzerinterface wird komplett erneuert. Mir ist keine andere Konsole bekannt, bei der das vorher jemals gemacht wurde. Die Idee dahinter ist, das Microsoft wohl vom eigenen Erfolg überrumpelt wurde, insbesondere was die Anzahl an Arcace-Spielen, das stark gewachsene Marketplace-Angebot und die damit notwendige erweiterte Übersicht angeht. Man nehme noch dazu die neuen 360-Avatare und schon wäre das alte aktuelle Dashboard kaum mehr praktisch.

Im amerikanischen Gamerscoreblog wird es ab sofort jeden Freitag ein neues Informationshäppchen zum neuen Dashboard geben, den Anfang macht dort ein interessanter Artikel über die neue Anzeige für die Gamerscores.

Was bei der neuen Oberfläche abgesehen von den aufgeräumten Features schnell auffällt: Das ganze wirkt auf mich viel Newbie-freundlicher. Und das meine ich durchaus positiv, denn durch die großzügig, luftig dimensionierten Flächen und den neuen Avatar wirkt das doch ansprechender als das alte Dashboard, was ein wenig überfrachtet wird. Damit rückt Microsoft wohl auch nicht ohne Grund ein bisschen näher an Nintendo heran, mit Lips und Co dürften dann auch mehr Casual Gamer sich für Xbox interessieren. Da kommt eine peppigere Oberfläche zum richtigen Zeitpunkt.

Hier gehts zum vollständigen Artikel.

Take Two: Übernahme durch EA ist vom Tisch

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Wie man heute in verschiedenen Quellen nachlesen kann, hat Electronic Arts die Übernahmegespräche mit Take Two abgebrochen. Nach der Prüfung der Unterlagen, die EA vorgelegt wurden hat man dort offenbar das Interesse verloren, ein weiteres Angebot zu machen. Damit geht ein ziemlich aufsehenerregender Übernahmeversuch in der Spielebranche zu Ende. Dabei standen die Übernahmepläne von vonherein unter keinem guten Stern. EA bot zwei Milliarden Dollar, aber weder das Take Two Management noch die Aktionäre nahmen das Angebot an. Und nicht zuletzt hat dann der überragende Erfolg von GTA 4 und damit die Wertsteigerung von Take Two dieses Geschäft zuletzt immer unwahrscheinlicher werden lassen.

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Studie: Onlinedienste für Konsolen stehen vor einem großen Boom

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Eine Studie von Parks Associates prognostiziert, dass der Markt für Onlinedienste von Spielekonsolen ein milliardenschweres Wachstum vor sich hat. Konkret von derzeit einer Miliarde Dollar auf acht Milliarden Dollar im Jahr 2013. Das sind sehr beeindruckende Prognosewerte, sie beziehen sich auf Umsätze mit Videoinhalten, downloadbaren Spielen und Spielerweiterungen.

Dabei führt laut dieser aktuellen Einschätzung der Onlinedienst Xbox Live von Microsoft vor dem PlayStation Network und den Online-Diensten von Nintendo. Wenn man sich die Dienste mal anschaut, verwundert diese Reihenfolge eigentlich kaum, Xbox Live ist ein seiner jetzigen Evoutionsstufe auf der Xbox 360 früher als das PSN gestartet, und war in der Umsetzung wesentlich konsequenter auf einen großen, kommerziellen Massenmarkt ausgerichtet. Das fängt bei der Nutzerführung an und hört bei der Stabilität und Zuverlässigkeit auf. Sony hat, insbesondere was die Bedienbarkeit und den Funktionsumfang angeht, noch sehr viel aufzuholen. Das deren Dienst aktuell kostenlos ist, war aus meiner Sicht eine kluge Entscheidung.

Spannend finde ich die Frage, was Nintendo aus diesem riesigen Marktpotential abschöpfen kann. Deren Strategie ist bislang doch sehr deutlich auf Offline-Gaming ausgelegt, Abgesehen von Virtual Console sind reine Downloadspiele bislang Mangelware und es gibt keine Distribution von Videocontent. Auf der anderen Seite haben Innovationen wie der Meinungskanal und die Mii-Bewertung ihren eigenen Charme und sicher auch noch verstecktes Potential.

(News gefunden bei Golem.de)

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Microsoft: Ensemble Studios werden geschlossen

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Nach dem Release von Halo Wars für die Xbox 360 (Anfang 2009) werden die Ensemble Studios zugemacht.

Diese News kommt ziemlich überraschend, das Studio hat seit 1997 mit dem ersten „Age of Empires“ bislang immer sehr solide Qualität abgeliefert.

Über den Grund steht es im Heise Newsticker:

„Es war eine finanziell begründete Entscheidung, die das weitere Wachstum der Microsoft Game Studios sichern soll.“

Und weiter:

„Die Führungsriege der Ensemble Studios soll ein neues Entwicklungsstudio gründen, das weiterhin mit Microsoft als Publisher zusammenarbeitet und für „Halo Wars“ Support leistet. Die übrigen Mitarbeiter versuche man, möglichst in offenen Stellen des Microsoft-Unternehmens unterzubringen, hieß es in einer Erklärung.“

Das ein Studio aufgelöst wird und die Entwicklung und der Support mehr ins Mutterunternehmen verlagert werden, wäre für mich zumindest sofort zu verstehen gewesen. Ein anderer großer Player, der das schon häufig gemacht hat, ist EA. Aber warum dann ein neues Entwiclungsstudio gegründet werden soll das wieder mit Microsoft zusammenarbeitet und den Support stellt, ist für mich nicht sofort ersichtlich und gibt Anlass zu Spekulationen. Vielleicht werden ja mehr Informationen zu diesem Deal bekannt.

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Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 kommt mit SecuRom Kopierschutz

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Electronic Arts steht zurzeit massiv in der Kritik der Spieler, weil sich das Unternehmen auch bei C&C Alarmstufe Rot 3 für den sehr umstittenen Kopierschutz SecuRom entschieden hat.

Dieser Kopierschutz hat ein paar ganz besondere „Raffinessen“:
Ihr müßt ein Spiel das damit geschützt ist, einmalig beim Herstelleronline aktivieren. Danach dürft ihr es mit einer Lizenz auf fünf verschiedenen Rechnern installieren und die CD/DVD wird danach nicht mehr benötigt, sprich sie muss nicht im Laufwerk sein. Bei den Spielen Spore und Mass Effect ist das ganze übrigens nur auf drei Rechnern erlaubt.

Und jetzt kommt der Teil, den ich sehr problematisch finde: Nach diesen fünf Aktivierungen muss man sich direkt bei Electronic Arts melden. Und dort wird bei jedem Fall einzeln entschieden, ob man eine weitere Codenummer bekommt.

Um es deutlich hervorzuheben: Ein Wechsel des Rechners oder schon einiger Teile der Hardware genügen schnell, um auch als Einzelperson schnell dieses Limit zu erreichen. Und dann ist der Spieler im Prinzip einzig und allein auf das Gutdünken von EA angewiesen, ob er sein Spiel weiter nutzern darf. Ich finde das (gelinde gesagt) äußerst probematisch.

Ein Beispiel, wie bei mir dann ein Szenario mit C&C Red Alert 3 aussehen würde: Weil ich kein Hardcore-PC-Spieler bin, zocke ich ein Spiel nicht wirklich sofort durch. C&C 3 Tiberian Wars habe ich insgesamt allein schon auf mindestens drei Rechnergenerationen bei mir zuhause installiert, weil das Spiel dann mitgewandert ist. Bei den älteren Rechnen habe ich es aus Platzgründen auch paarmal zwischendurch deinstalliert. Das ich auch ältere Spiele nach ein paar Jahren nochmal probiere, liegt somit auf der Hand.

Mit SecuRom fehlen mir also zwei Sicherheiten:

  • Ich weiß nicht 100%ig, ob ich meine Lizenz nach 5 Installationen noch weiter Nutzen darf
  • Ebenfalls offen ist, was passiert falls mal der Support für das Spiel ausläuft, und es keine „Aktivierungshotline“ oder dergleichen mehr gibt

In beiden Fällen habe ich dann zuhause ein Stück Software, was ich nicht nutzen kann, und zwar weil der Hersteller es mir nach seinem Gutdünken faktisch verbieten kann, ganz egal ob ich es legal erworben habe und damit Geld geflossen ist. Für mich ist das indiskutabel und ein klarer Grund, von einem Kauf abzusehen. Dabei habe ich mich sehr auf Red Alert 3 gefreut, die Beta sieht wirklich vielversprechend aus. Ich bin immer bereit, ein gutes Produkt auch zu kaufen, weil mir die gebotene Leistung das einfach wert ist. Aber ich will mich nicht soweit gängeln lassen, bei Problemem in irgendwelchen „halblegalen“ Ecken des Internets dann nach einer „inoffiziellen Lösung“, sprich einem Crack zu suchen zu müssen oder auf die Entscheidung des Herstellers zu hoffen, das dieser „Schutz“ irgendwann deaktiviert wird.

Bei Golem.de bin ich auf ein interessantes Zitat von einem Entwickler im EA-Forum gestoßen:

„Ich finde, es wäre eine Schande, wenn sich Menschen dafür entscheiden, ein Spiel nur deshalb nicht zu spielen, weil es mit einem System zum digitalen Rechtemanagement erscheint. Allerdings verstehe ich, dass das eine sehr persönliche Entscheidung ist, und die respektiere ich.“

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Ich finde, es ist eine Schande, wenn ein Hersteller sich entscheidet, ein Spiel mit einem dermaßen restriktiven Rechtemanagement auf den Markt zu bringen, das den ehrlichen Käufer so viel schlechter stellt als jemanden, der sich eine Raubkopie ohne die Schikanen besorgt.

Offenbar sehen das viele Spieler ähnlich, bei den Amazon-Bewertungen in Deutschland und in den USA hagelt es für Spore deswegen aktuell schlechte Bewertungen.

UPDATE:

Mittlerweile scheint man bei EA ein Einsehen zu haben, zumindest was den Kopierschutz von Spore angeht, Golem.de berichtet darüber. In einem Statement heißt es: „Wenn wir jemals die Spieleserver abschalten, veröffentlichen wir rechtzeitig einen Patch, der das DRM vollständig entfernt“

Und weiter heißt es: „„Wir lassen das Spiel niemals im Stich und schaffen keine Situation, in der Leute es nicht mehr spielen könnten.“

Dazu soll in Kürze für Spore ein Patch erscheinen, durch den man eine Aktivierung auf einem Rechner rückgängig machen kann, was besonders wichtig ist, falls man das Spiel verkaufen möchte.

Ich finde, das sind gute Schritte auf dem Weg zu mehr Verbraucherfreundlichkeit. Die Frage bleibt, ob die Proteste und damit die Negativschlagzeilen nicht vorher schon absehbar waren. Wenn es denn schon ein Kopierschutz sein soll, hätte doch eine übliche Lösung mit einer Lizenz, einer Installation und dem Datenträger im Laufwerk faktisch zumindest nicht soweit geschadet, als der Kunde das schon gewohnt ist und bei bei reibungslosem Funktionieren am ehesten akzeptiert.

Ich bin gespannt, wie bei Alarmstufe Rot 3 jetzt mit dem Kopierschutz verfahren wird, denn dazu gibt es noch keine Neuigkeiten.

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Duke Nukem als Film?

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Scott Faye, der Produzent des Max Payne-Films der im Oktober in die Kinos kommt, plant bereits einen weiteren Film. Und das soll Duke Nukem werden.

Na da bin ich mal gespannt, vor allem auf den Release-Termin 😉 Zurzeit wird das Filmszenario entwickelt, es ist noch keine Firma mit der Produktion beauftragt, solange nicht alle Beteiligten (auch der 3D-Realms Boss Miller) zufrieden sind. Hoffen wir mal, das der Max Payne Film gut ist. Wenn er Erfolg hat und die Qualität stimmt sehe ich realistische Chancen, das der Duke-Film noch vor Duke Nukem Forever herauskommt 😉

Das gute Verfilmungen von Spielen durchaus möglich sind, haben Doom und Resident Evil gezeigt. Besonders Doom habe ich im Kino geliebt, die sehr lange Ego-Shooter Sequenz gegen Ende hat mich seinerzeit fast aus dem Sessel gehauen, eine schönere Hommage an die Spielvorlage hätte es kaum geben können. Hoffentlich gibt es sowas auch bei den 3D-Realms-Spiel-Verfilmungen.

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James Bond – beliebt bei Frauen, nicht beim Jugendschutz

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Ganz und gar unkönigliche Nachrichten erreichen uns vom Agenten ihrer Majestät: Die USK hat das Bond-Spiel Quantum of Solace nicht für Minderjährige freigegeben, zumindest was die Versionen für Xbox 360, PS3 und Wii angeht. Golem.de hat das Spiel schon vorab testen können, und keinen nennenswerten Unterschied ausgemacht, was die Gewalt im Spiel und im Film ausmacht. Das Spiel beruht inhaltlich sowohl auf „Casino Royale“ und dem nächsten Film mit dem Namen „Quantum of Solace“. Casino Royale ist ab 12 Jahren freigegeben. Das wirft die interessante Frage auf, ob bei Spielen und Filmen mit exakt demselben Thema mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn ich mir die Bourne-Filmreihe anschaue, dann gibt es bei Amazon eine Box mit allen drei Filmen, das ganze ab 12 Jahren freigegeben. Das dazu passende Spiel ist erst ab 18 Jahren zu haben. Ist das jetzt eine eindeutige Parallele? Ich finde nicht, das Spiel ist deutlich mehr auf die reine Action angelegt und schon ziemlich harte Kost, die Alterseinstufung dafür ist trotzdem streitbar. Auf jeden Fall ist das ein Thema, das man im Auge behalten sollte, die Spielumsetzungen zu großen Blockbustern werden, insbesondere was die Grafik angeht in letzter Zeit sehr viel besser. Da scheint man bei den großen Filmstudios erkannt zu haben, was da noch für Umsatzpotentiale stecken.

Spieler, die unter 18 sind, dürfen sich dennoch ganz offiziell auf James Bond freuen: Die Version für Nintendo DS ist ab 12 Jahren freigegeben, eine PS2-Version ist noch in der Prüfung und könnte ab 16 Jahren freigegeben werden.  Hoffentlich bringt die DS-Version niemanden auf die Idee, mit dem Stift auf andere Leute loszugehen, seit diversen Agentenfilmen wissen wir ja, was sich alles in einem Stift verstecken lässt 😉

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Dean Takahashi über die Entwicklung und Probleme der Xbox 360

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Dean Takahashi ist, was den Bereich Videospiele angeht, einer der prominentesten Journalisten überhaupt. Seine Bücher („Opening the Xbox“ und „Xbox 360 uncloaked“) wirken ordentlich recherchiert und bieten sehr interessante Einblicke in den Entwicklungsprozess und die Verbesserung im Lebenszyklus einer Konsole. Wer sich für so etwas interessiert, dem sei dieser Artikel in der englischen Originalfassung ans Herz gelegt. Takahashi geht dort auf die Chancen und die Probleme ein, die die Xbox 360 seit dem Beginn ihrer Entwicklung bis heute hat. Für zockende BWLer eine Pflichtlektüre, wie ich finde.

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Samurai Shodown II kommt auf XBox Live Arcade

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Für Freunde der alten Videospiel-Schule gibt es jetzt richtig gute Neuigkeiten. Auf Xbox.com wurde der Release von Samurai Shodown II für Xbox Live Arcade angekündigt. Über das genauer Releasedatum und den Preis gibt es noch keine Auskünfte, hoffentlich wird es auch hierzulande erscheinen.

Wer in den 90er Jahren Videospiele mochte und was auf sich hielt, für den war das Neo Geo so etwas wie der heilige Arcade-Gral. Diese Konsole erlaubte es, SNK´s Arcade-Spiele  nahezu 1:1 zuhause zu spielen, das waren insbesondere Prügelspiele und Shooter (nein, nicht Ego-Shooter, gemeint sind 2D-Shooter). Metal Slug, Art of Fighting, Fatal Fury und wie sie nich alle hießen waren zu der Zeit der Benchmark dafür, was technisch und vom Spielspaß her zuhause möglich war. Die Sache hatte nur einen Haken: Die Konsole kostete mehr als 1000 DM, und bei sehr gefragen Spielen wurden schnell mal 150 Mark und mehr fällig. Für viele (unter anderem auch mich) blieb das ganze also ein unerreichbarer Traum und man mußte auf abgespeckte Konvertierungen für SNES und Mega Drive warten. Die machten zwar auch jede Menge Spaß, aber wer einmal die Originale in der Spielhalle gesehen hatte, der wußte dann das er zuhause eine Art virtuelle Schonkost vorgesetzt bekam.

Was Prügelspiele angeht, war Samurai Shodown meiner Meinung eine der besten Serien fürs Neo Geo, zusammen mit King of Fighters, Art of Fighting und natürlich Fatal Fury bildete es so eine Art Quartett des Beat ‚em up-Himmels. Wer also das Original nicht kennt, dem kann man die (hoffentlich sehr exakte) Portierung für XBLA nur ans Herz legen.

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