Xbox 360

Von zerkratzten Xbox-DVDs und gekochten Katzen – Die wundersame Welt der Produkthinweise

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Schon seit längerem gibt es immer wieder Beschwerden, dass die Xbox 360 Spiele-DVD´s verkratzt. Anfangs wurde gerne behauptet, dass das von selbst passiert, also ohne weiteres Zutun des Benutzers. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass die allermeisten Fälle daher kamen, dass die Xbox 360 im laufenden Betrieb bei rotierender Disc bewegt oder umgestellt wurde. Wahnsinnig alter und kalter Kaffee also, und schon direkt beim Produktlaunch in 2005 ausführlich besprochen. In den USA hat sich diese Geschichte immer weiter aufgeschaukelt, nun hat eine Gruppe Spieler Microsoft wegen diesem „Produktfehler“ verklagt. Der Hersteller der Xbox 360 hätte von vornherein etwas gegen diesen Umstand tun sollen, so die Kernaussage des laufenden Verfahrens. Angeblich weiß Microsoft seit 2005 von diesem Problem. Hier ein Zitat von Golem.de:

„MS-Ingenieure hätte das Problem bereits 2005 erkannt und Vorschläge zu seiner Lösung erarbeitet. Allerdings hätten alle drei Nachteile gebracht: Eine zusätzliche Magnetsicherung hätte den Lademechanismus der DVD gestört, eine reduzierte Rotationsgeschwindigkeit für längere Ladezeiten gesorgt und zusätzlich angebrachte Gumminippel hätten Gesamtkosten in Höhe von bis zu 75 Millionen US-Dollar verursacht. Stattdessen habe Microsoft in den USA ein Umtauschprogramm für beschädigte Spiele-DVDs gestartet, bei dem der Kunde allerdings 20 US-Dollar pro Datenträger beisteuern muss.“

Microsoft wehrt sich nun gegen diese Vorwürfe, es gäbe entsprechende Hinweise, dass die Konsole nicht im laufenden Betrieb beim Abspielen von DVD´s bewegt werden darf. Die Warnung sei auf der Discschublade als Aufkleber und müsse vor dem ersten Betrieb entfernt werden, und es gäbe Warnhinweise in der Anleitung und im Internet.

Wie dieses Verfahren letztendlich ausgehen wird, ist noch offen. Wenn man sich allerdings vor Augen führt, dass es umfangreiche Warnhinweise gibt, stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Verfahrens. Eine DVD im Xbox 360 Laufwerk rotiert mit etwa 1.000 Umdrehungen pro Minute. Das ist ziemlich schnell. Und die Gesetze der Physik besagen nun einmal, dass ein Kreisel (und die DVD ist in dem Moment nichts anderes als das) der rotiert, nun einmal bei Bewegungen von außen trotzdem versucht, auf seiner Rotationsachse zu bleiben. Ich kann mich noch sehr gut an den Drehkreisel erinnern, den ich im Kindergarten hatte. Da war es auch schon eine schlechte Idee, in die Rotation einzugreifen, wenn man sich nicht die Finger hauen wollte.

In den USA hat es schon viele Produkthaftungsprozesse gegeben, die aus europäischer Sicht irgendwo zwischen „seltsam“ oder auch „wahnsinnig“ anzusiedeln sind. Die Beispiele, wo ein Besitzer sein Haustier in der Mikrowelle trocknen wollte, oder die Frau, die sich im Auto mit Kaffee verbrüht hat, sind urban legends und wirtschaftsrechtliche Anekdoten zugleich. Ein Glück für Produkthersteller: Längst nicht jeder Fall wird in den USA von den Gerichten akzeptiert (97 % Abweisungsquote), oder es wird sich außergerichtlich geeinigt ( 16%). Wer sich dafür ein bisschen mehr interessiert, findet hier eine Quelle zum Einstieg.

Dennoch bleibt ein schaler Beigeschmack, muss man wirklich vor jeder noch so offensichtlichen Gefahr warnen? Kaffee ist nunmal meistens heiß wenn er serviert wird, und die Xbox 360 ist nunmal eine stationäre Konsole und kein Portable. Und wie kann es sein, dass man einen Aufkleber mit einer deutlich zu lesenden Warnung entfernt, ohne ihn zur Kenntnis zu nehmen? Ich meine, in den meisten Fällen gebietet der gesunde Menschenverstand eine generelle Vorsicht. Wer etwas kauft, sollte sich auch damit auseinandersetzen. Wenn vor jeder potentiellen Gefahr gewarnt werden müßte, dann dürfte niemand mehr Auto fahren, und auch die Bedienung eines Computers wäre für sich genommen viel zu gefährlich. Deswegen bin ich über die hohe Abweisungsquote beruhigt, und ich hoffe, dass die aktuelle Klage vor Gerichtnicht  durchkommt. Ich werde jetzt erstmal meine Katze saubermachen. Natürlich in der Waschmaschine 😉

Assassin’s Creed 2 – Entwicklung offiziell bestätigt

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Gute Nachrichten für alle Freunde von Altair: Bei der Präsentation der Geschäftszahlen hat Yves Guillemot, seines Zeichens Chairman und CEO von Ubisoft, offiziell die Entwicklung von Assassin’s Creed 2 bestätigt. Nach dem großen Erfolg vom ersten Teil, der sich gut 5 Millionen mal verkauft hat, war eine Fortsetzung ohnehin Pflicht. Mehr offizielle Informationen gibt es bislang dazu nicht, jedoch hat sich in der Story von Assassin’s Creed angedeutet, dass daraus durchaus eine Serie werden kann, die über mehrere historische Epochen geht. Um hier nicht das Ende von Teil 1 zu spoilern, werde ich darauf nicht näher eingehen.

Für Teil 2 gibt es laut Golem.de von einem Analysten die Information, dass der Spieler diesmal die Zeit der Kreuzzüge verlassen wird, und statt dessen ins 18. Jahrhundert versetzt wird. Wie passend, dass in dieses Jahrhundert die französische Revolution fällt (1789 bis 1799). Es wird spekuliert, dass die Handlung dementsprechend zu einem Großteil in Paris, Versailles und dem Umland spielen könnte. Ebenfalls ins Spiel werden in dem Artikel die Länder gebracht, die zu der Zeit eine Koalition gegen Frankreich gebildet haben: Preußen, England, Italien, Spanien, Portugal. Dort könnte ein weiterer Teil der Szenarien zu finden sein.

Spannend ist diese Epoche allemal, ohne hier zu sehr ins Detail abzudriften, sei nur gesagt, dass es wohl keine andere Epoche in Europa gegeben hat, die so tiefe und nachhaltige Spuren hinterließ. Allein schon der Aufstieg Napoléons, die Abschaffung des Ständestaats und die Aufklärung bieten schon eine Menge an historischem Stoff. Dazu kommen noch die blutigen Schlachten, der Terror in dieser Zeit und die Putschversuche. Das alles ergibt einen sehr explosiven Mix, in diesem Umfeld wäre ein weiterer Assassinen-Vorfahre von Desmond Miles, der eigentlichen Hauptfigur, wirklich gut vorstellbar. Allerdings ist noch abzuwarten, dass dieses historische Zeitfenster von Ubisoft noch bestätigt wird. Immerhin: Es gibt bislang auch kein Dementi von offizieller Seite. Insbesondere die Vorstellung, dass das Spiel im historischen Frankreich spielt und Ubisoft bekanntermaßen ein französischer Publisher ist, lässt die jetzigen Spekulationen ziemlich glaubwürdig erscheinen.

Laut der News können wir damit rechnen, dass das Spiel 2009 auf der hauseigenen Messe „Ubidays“ vorgestellt werden wird, womit ein Release im Jahr 2009 ebenfalls in greifbare Nähe rückt.

Mich würde das sehr freuen. Ich habe den ersten Teil regelrecht verschlungen und war von der hervorragenden historisch angehauchten Atmosphäre, der spannenden Story und der sehr guten Spielbarkeit vom ersten Augenblick an fasziniert. Daran konnten auch die im Spielverlauf teilweise sehr ähnlichen Missionen nichts mehr ändern, für mich war es das Spiel des Jahres 2007. Wenn Ubisoft sich die kleinen Schwächen noch zur Brust nimmt, kann eigentlich für den nächsten Hit nicht mehr viel schiefgehen. Ich freue mich schon auf die nächsten Informationshäppchen, die Vorfreude wächst.

Ein paar Worte noch zu den eingangs erwähnten Geschäftszahlen, die auch hier nachzulesen sind:

Es handelt sich um die Zahlen des ersten Geschäftshalbjahres. Der Umsatz ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 31,8 % gestiegen, auf insgesamt 344,5 Millionen €. Das wird unter anderem auf Umsatzsteigerungen bei den Casual Games zurückgeführt, die mitlerweile 35,4% (!) der Gesamtverkäufe ausmachen. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass der Anteil bei Ubisoft in der Vorjahresperiode noch 14,5% betrug. Schön zu sehen, dass Ubisoft trotzdem die großen Core-Gamer Spiele nicht vergisst. Gerade mit FarCry 2 haben sie erst einen weiteren sehr erfolgreichen Titel in den Markt eingeführt. Ubisoft konnte den operativen Gesamtgewinn um mehr als 50% hochschrauben. Der kletterte nämlich auf 24,7 Millionen Euro. Alles in allem sind das Zahlen, die auf ein gesundes Unternehmen hindeuten. Wer sich mehr für die Details interessiert, in dem dazu passenden Presseartikel findet sich eine PDF-Datei mit allen Zahlen.

NXE ist angekommen – ein erstes Resümee

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Die lange Zeit des Wartens ist vorbei: Seit heute verteilt Microsoft das bis dato umfangreichste Update für das Dashboard der Xbox 360. Zu keinem Konsolen-Update gab es bisher so einen großen Rummel im Internet, der mit wildesten Gerüchten vorab begann und in geleakten Updates seinen zweifelhaften Höhepunkt fand. Jetzt also kommen wir alle in den Genuß dieser großen Aktualisierung. Bei Golem.de gibt es dazu einen umfangreichen Artikel, der sich auch mit zwei handfesten Bug befasst. Zum einen kann eine aktualisierte Xbox momentan nichts mit Festplatten anfangen, die noch mit dem alten Dashboard zuletzt benutzt wurden. Es kommt zu einen Absturz als Folge. Ich hätte hier noch eine 20 GB-Platte rumliegen, die seit dem Update auf das 120 GB-Modell keinen echten Sinn mehr hat, aber probieren möchte ich das trotzdem nicht 😉

Bug Nr. 2 betrifft die Arcade Games: Es kommt gelegentlich vor, dass das System meint, man habe ein bereits gekauftes Arcade-Spiel doch nicht als Vollversion, und es wird der Kauf empfohlen. Das ist natürlich Unsinn, und Boris Schneider-Johne (Produkt Manager für die Xbox bei Microsoft Deutschland) geht in seinem Blog davon aus, dass der Fehler „in Kürze behoben“ sein wird. Der Bug ist ohnehin nicht besonders schwerwiegend, wenn man die vermeintliche Demoversion vom Arcade-Spiel dann startet, wird man alle Features der Vollversion nutzen können.

Nun zu meinem persönlichen Eindruck. Ich gebe es gern zu, was Menüs angeht bin ich ein eches Gewohnheitstier, und die XNE-Screenshots, die schon lange vorab im Netz zu bewundern waren, zeigten wie radikal die Änderungen am Dashboard jetzt tatsächlich sind. So etwas hat sich kein Konsolen-Hersteller bislang getraut. Umso mehr war ich positiv überrascht, wie schnell die neue Menüführung doch von Hand geht. Es hat keine zwei Minuten gebraucht bis ich mit der Oberfläche heimisch geworden bin. Die Option, über die Guide-Taste die alte Oberfläche doch wieder aufzurufen habe ich nur einmal aus Spaß genutzt, nicht etwa weil sich Opa Roland in den Menüs verlaufen hat.

Besonders bemekenswert ist die Geschwindigkeit, mit der die Arcade-Games jetzt gelistet werden, es dauert keine Sekunde mehr, bis alles da ist. Generell ist alles noch eine Ecke fixer geworden. Wirklich alles? Im Moment leider nicht, ich konnte auf dem Marktplatz heute abend keine Spieledemos herunterladen, mit der Fehlermeldung das die jeweiligen Inhalte nicht verfügbar sind. Bei den Arcade Games klappte das dann doch noch, wenn auch die Navigation durch die Menüpunkte bis der Download gestartet war, jeweils ziemlich lange Ladezeiten hatte. Ich vermute, dass momentan wegen dem Update mehr User als sonst online sind und genau dieselben Sachen wie ich vorhaben. Die Situation sollte sich im Laufe der Woche wieder entspannen.

Das neue Avatar-System ist ohne Zweifel eine Investition in eine längere Zukunft für die Xbox Plattform, ganz offenbar möchte man mit Nintendo in diesem Bereich gleichziehen. Noch gibt es außer der Party Funktion und einigen Arcade-Games nicht so viele Einsatzgebiete für die neuen Alter Egos, aber das wird sich mit Sicherheit bald ändern. Der Prozess der Avatar-Erstellung ist auf jeden Fall sehr amüsant gemacht, ich hatte viel Freude meine persönliche kleine Figur zusammenzubasteln und es gibt jetzt schon viele witzig gemachte Styling-Elemente. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die ersten T-Shirhts oder Accessoires passend zum aktuellen Lieblingsspiel auf dem Marktplatz auftauchen. Ich bin von mir selber verblüfft, wieviel Zeit ich doch am Anfang dieser kleinen Kreatur gewidmet habe. Durch diesen neuen Niedlich-Faktor dürfte Microsoft jetzt noch mehr bei den Kunden punkten, die auch die Mii´s mögen.

Das für mich interessanteste Feature ist auf jeden Fall die optionale HDD-Installation von Spielen. Der Kopierprozess dauert bei den Spielen, die ich ausprobiert habe, nur ein paar Minuten. Danach muss die Disk nur noch aus Kopierschutzgründen im Laufwerk liegen, und das Spiel wird von der Festplatte geladen. Und was soll man sagen, die Xbox ist vom Geräuschpegel her nicht mehr wiederzuerkennen. Kein lautes Laufwerksrauschen mehr (außer ein paar Sekunden beim Spielstart), und dazu noch schnellere Ladezeiten. Damit schließt Microsoft deutlich zu Sony´s PS3 auf, die zwar immer noch leiser ist, aber nicht mehr so deutlich wie das vor dem Dashboard-Update der Fall war. Und es gibt keinen Installations-Zwang. Einen Blockbuster mit leiserem Geräuschpegel zu spielen, und die „Zwischendurch-Games“ von der DVD, das ist doch eine sehr schöne Wahl.

Insgesamt bin ich mit dem Update hochzufrieden, wenn bei uns in Deutschland dann auch mit etwas Verspätung die Community Games neu dazukommen, hat Microsoft mit diesem Update deutlich bewiesen, wie sehr man eine Konsole über die Oberfläche aufwerten kann. Von den großen Drei im Konsolenbusiness hat Microsoft in der Hinsicht meiner Meinung nach aktuell jetzt die Nase vorn. Insbesondere Sony muss aufpassen, nicht zu sehr ins Hintertreffen zu geraten. Deren große Neuerung names Home lässt schon lange auf sich warten und wurde mehrfach verschoben. Laut den letzten Gerüchten sollte Home auch heute öffentlich verfügbar sein. Aber es blieb dann letztlich doch leider nur beim Gerücht. Ich hätte gerne einen Wettlauf der Konzepte gesehen.

Media Control: Kräftige Umsatzsteigerungen bei Videospielen

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Media Control hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, aus der hervorgeht, dass der Videospielmarkt scheinbar keine Konsumflaute oder Finanzkrise kennt. Hier die Pressemitteilungen in Häppchen und jeweils meine Einschätzung dazu.

„Videospiele gehören in Deutschland zu den beliebtesten Freizeitmedien. Im dritten Quartal 2008 stiegen die Umsätze mit Konsolensoftware auf 131 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 17,5 Prozent zum gleichen Vorjahreszeitraum, wie media control GfK auf Basis des wöchentlichen Panelmarktes mitteilt. Insgesamt 3,7 Millionen Spiele kauften Verbraucher zwischen Juli und September 2008 – ein Plus von 10,0 Prozent. „Der Markt profitiert von der stetig wachsenden Fangemeinde der Videospiele“, sagt Ulrike Altig, Geschäftsführerin von media control GfK.“

17,5 Prozent  Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr sind schon ein starkes Brett. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals zuvor so ein hohes Marktvolumen in der Branche gesehen haben, weder in den 90ern, noch auf dem Höhepunkt des ersten Konsolenbooms vor dem großen Crash 1983. Und der heutige Markt ist mit dem von 1983 nur wenig vergleichbar, damals gab es schlicht zu viele schlechte Spiele, und die Heimcomputer holten die Konsolen leistungsmäßig ein. Natürlich waren das nicht die einzigen Gründe, aber beide sind auf dem heutigen Markt nicht relevant. Richtig schlechte Ausschußware gibt es aktuell eigentlich kaum (je nach Geschmack), und der PC ist immer weniger ein Benchmark für die Konsolen, die sich von diesem weitgehend emanzipiert haben.

„Der Nintendo DS ist mit aktuell 36,4 Prozent Anteil an der Gesamtverkaufsmenge aller Videospiele eindeutiger Marktführer bei der Software. 1,4 Millionen Spiele (Q3 2007: 1,2 Millionen) gingen im abgelaufenen Quartal für den Handheld über die Ladentheken. Für Sonys PlayStation 2 (PS2) wurden knapp halb so viele Spiele verkauft. PS2-Software hielt sich mit 17,4 Prozent Mengenanteil auf Rang zwei. Software für die Next-Generation-Konsole Nintendo Wii erreichte 15,0 Prozent Anteil. Zusammen mit der DS erzielten die beiden Nintendo-Konsolen im dritten Quartal über 50 Prozent Marktanteil bei der Software.“

Die Zahlen zum DS sind keine wirkliche Überraschung und schon seit mehreren Quartalen auf einem hohen und stetig steigendem Niveau. Auffällig ist, dass nach wie vor der „Oldie“ PS2 vor allen Next-Gen Konsolen (ohne Handhelds) liegt, wie man auch weiter unten sieht. Die Softwareentwicklung für die PS2 ist mittlerweile vergleichsweise kostengünstig und einfach, viele Titel sind mittlerweile eine Art Low-Budget Umsetzung von Titeln für die „großen“ Konsolen und erreichen damit ein anderes Marktsegment. Das verspricht nach wie vor ein lukratives Geschäft für Third Party Entwickler. Schlecht hingegen ist das eigentlich für Sony (und auch Microsoft), denn diese Kunden haben nicht den Anspruch der Core-Gamer nach neuester Technik und sind dementsprechend schwerer davon zu überzeugen, sich Xbox 360, PS3 und Co zuzulegen. Besonders ärgerlich: Die aktuellen PS3-Modelle können keine PS2-Spiele abspielen, damit dürfte Sony Kunden verlieren, die die PS3 als Upgrade in Erwägung ziehen könnten. Sony muss aufpassen, dass sie sich mit der PS2 nicht eine Art Windows XP im eigenen Haus schaffen und die Kunden bis zur nächsten Konsolengeneration „aussetzen“, wie Microsoft das bei den Betriebssystemem für den PC mit dem (oft zu unrecht gescholtenen) Windows Vista gerade erlebt. Das bedeutet im Klartext: der Preis für die Konsole müsste runter, und noch mehr Spiele für die breite Masse her.

„Auch Softwareabsätze für die stationären Next-Gen-Konsolen Sony PlayStation 3 (PS3) und Microsoft Xbox 360 legten zu. Die Zahl der verkauften PS3-Spiele vervierfachte sich im dritten Quartal 2008 zum Vorjahr. Auf sie entfielen mit 10,8 Prozent Anteil an der Gesamtverkaufsmenge die viertgrößten Marktanteile. Platz fünf belegt Xbox-360-Software mit 7,0 Prozent.“

Im direkten Vergleich zu Microsoft steht Sony aktuell etwas besser da, eine Vervierfachung der Softwareverkäufe im Vergleich zum Vorjahresquartal ist schon eine deutliche Marke. Microsoft hat mit den jüngsten Preissenkungen schon darauf reagiert, und auch deren Verkäufe haben angezogen. Ich bin sehr gespannt, wie sich beide Konsolen im Weihnachtsgeschäft schlagen, Sony hat aktuell den höheren Marktanteil, was den Softwareverkauf angeht; Microsoft hingegen einen deutlichen Preisvorteil, der sich auch mit Nintendo´s Wii messen kann.

„Ulrike Altig zu den aktuellen Entwicklungen: „Dank innovativer Konzepte erschließen die Hersteller und Publisher erfolgreich neue Zielgruppen.“ So war „Wii Fit“, ein neuartiges Sport- und Fitnessspiel, der Topseller im dritten Quartal. Dahinter landeten „Mario Kart Wii“ und „Super Smash Bros. Brawl“ auf dem Treppchen. „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ für Nintendo DS kam auf Rang vier ins Ziel.“

Nintendo hat, was Innovationen für die breite Masse angeht, eindeutig den richtigen Riecher gehabt. Die Frage ist, wie sich dieser Trend weiterentwickelt, speziell wenn man bedenkt, dass es nicht nur Casual Gamer da draußen gibt. Diese wollen mit anspruchsvollerer Software bedient werden, die in der Entwicklung deutlich teurer ist und damit ein höheres unternehmerisches Risiko bedeutet. Sony´s Home und das große Dashboard-Update für Xboc 360 zielen ziemlich direkt ebenfalls auf diese neue Kundengruppe, es darf als sicher gelten, dass sowohl Sony als auch Microsoft verstärkt die Erfolgskonzepte von Nintendo übernehmen werden. Solange es auch weiterhin guten Nachschub für die Core Gamer gibt, und die Spiele für die Casuals innovativ sind, sehe ich da kein Problem. Aber zur Erinnerung: 1983 ist unter anderem auch deswegen passiert, weil es zu viele Spiele gab, die zu ähnlich waren und zu anspruchslos. Das sollten alle drei Konsolenhersteller im Hinterkopf behalten. Es sind die wirklich guten Spiele, die Meilensteine, die die Branche vorwärts gebracht haben. Und es war die Masse an schlechter Software, die auch schonmal den Markt zusammenbrechen ließ.

(News gefunden bei Golem.de)

New Xbox Experience – Genauere Informationen zur Speicheraufrüstung

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In den letzten Tagen geisterten diverse Informationen (und noch viel mehr Mutmaßungen), die das große Herbst-Update betreffen, auch bekannt als New Xbox Experience (NXE). Der Grund der Verwirrung ist, dass für das Update 128 MB freier Speicher erforderlich sind, solange man auch Xbox Live nutzen möchte. Wer keine Festplatte hat, benötigt also mindestens eine Memorycard mit dieser Speichergröße.

Da es bei der Core-Version im Standard-Bundle keine Memorycard gibt, und diese auch keine Festplatte hat, stellt das einige User vor Probleme. Denn um zumindest Spielstände sichern zu können, ist dann eine Memory-Card als Zubehör zwingend erforderlich. Und die wurden auch teilweise mit einer Kapazität von 64 MB verkauft (und ich glaube am Anfang auch mit 32 MB).

Da ist es ziemlich logisch, dass einige User mit diesem Update Schwierigkeiten haben würden. Seit einigen Tagen hält sich das Gerücht, das Microsoft eine Lösung präsentieren wird. Und die scheint jetzt gefunden zu sein.

Auf dieser Seite kann man sich unter Angabe von Seriennummer und Product ID seiner 360 anmelden. Bei Konsolen, die dann zugelassen sind, gibt es die Möglichkeit, eine 20 GB Festplatte für 20 Dollar zu kaufen. Für 30 Dollar gibt es dann die Festplatte und dazu noch drei Monate Xbox Live. Das Angebot scheint bisher nur für US-Kunden zu gelten, und Golem.de konnte noch keine Stellungnahme von Microsoft Deutschland bekommen. Wenn´s denn so auch bei uns kommt, wäre das ein ziemlich faires Angebot, wenn man bedenkt das eine 20 GB Festplatte für die Xbox 360 sonst um die 90 Euro kostet. In einigen Foren habe ich etwas davon gelesen, dass diese Festplatten „refurbished“ sein sollen, also aufbereitete Festplatten sind, die z.B. aus Rückläufern stammen. Dafür gibt es keinerlei Fakten im Moment, und ich halte das auch für ziemlich unwahrscheinlich. Vielmehr kann Microsoft mit dieser Aktion zum einen die Core-Besitzer glücklich machen, die bisher keine Festplatte haben und zum anderen eventuelle Lagerbestände abbauen, wenn es welche gibt. Es dürfte selten vorkommen, dass Festplatten bei Reparaturen eingeschickt werden, und falls doch, ist die Instandsetzung viel zu teuer.

Wie bei Golem.de berichtet wird, gibt es noch eine zweite Option. Wer keine Festplatte kaufen möchte, der bekommt kostenlos eine 512 MB Memorycard. Hierzulande soll die Festplatte umgerechnet 15 Euro kosten, zusammen mit den drei Monaten Gold-Mitgliedschaft 25 Euro. Für den Kauf ist eine Kreditkarte nötig.

Als Xbox 360 Premium-Besitzer mit nachgerüsteter 120 GB Festplatte könnte mich diese Nachricht ja im Grunde völlig kalt lassen. Und allzuviele 360-Besitzer dürften auch nicht betroffen sein, wer nur eine kleine Memorycard hat, wird wohl auch Xbox Live oder wenig oder gar nicht benutzen. Aber das Microsoft gerade diese kleine Gruppe trotzdem nicht vergißt bzw. abschreibt und ihr so ein günstiges Angebot macht, ist schon bemerkenswert. Man hätte die User auch einfach lapidar auf das Zubehör zum normalen Vollpreis verweisen können. Das das eben nicht so gehandhabt wird, zeigt sehr deutlich, dass jeder Kunde mittlerweile hart umkämpft ist und man niemanden an Wettbewerber verlieren möchte, von schlechter Presse ganz zu schweigen. Das alles wurde in diesem Fall ziemlich elegant gelöst.

Uns als Kunden kann dieser aktuelle „Goodwill“ nur freuen.

Die erste Spielewelle der Tokyo Game Show ist da

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Wie jedes Jahr ist die Tokyo Game Show, kurz TGS, einer der wichtigsten Branchenevents. Das merkt man auch daran, dass Microsoft ob oder gerade wegen dem für „westliche Konsolen“ sehr schweren japanischen Markt, stets vertreten ist und immer wieder dort interessante Ankündigungen zuerst macht.

Während es bei Sony bislang außer Hardware-Ankündigungen offenbar große Verwirrung um eine Pressekonferenz gibt, hat Microsoft mit den Ankündigungen diesmal offenbar vorerst freies Feld, weil Nintendo ausgerechnet auf dieser Messer traditionell nicht vertreten ist und schon vor einer Woche eine eigene Pressekonferenz abgehalten hat. Für mich ist das gerade im Heimatmarkt nicht nachvollziehbar, über die Gründe fand ich keinerlei offizielle Angaben, was allerdings nicht verwunderlich ist. Ich bin momentan ohnehin von Nintendos Firmenpolitik in letzter Zeit immer mehr irritiert. Aber kommen wir zu dem interessanten Part, den Spielen.

Bei Golem.de gibt es zu den folgenden Spielen erste Previews:Halo 3 Recon, Fallout 3, Tekken 6 und Resident Evil 5.

Halo 3 Recon wird ein selbstständig laufendes Addon mit einer eigenen Kampagne sein. Der Hauptprotagonist ist nicht wie bisher der Master Chief, sondern ein ODST Recon Marine-Soldat. Selbstverständlich wird es auch neue Mulitplayer-Maps geben. Ich denke, wer Halo 3 schon mochte, für den dürfte Halo 3 Recon ein Pflichtkauf sein. Microsoft wird da nichts anbrennen lassen.

Resident Evil 5 wird als größtes Novum einen Co-Op Modus für die Kampagne bieten, Chris Redfield bekommt Unterstützung von einem Charakter namens „Sheva Alomar“. Die Story ist übrigens in Afrika (!) angesiedelt. FarCry 2 lässt grüßen 😉 Ich bin sehr gespannt, inwieweit man zu Zweit effektiv im Team zusammenspielen kann, für die Serie ist das schon ein radikaler Schnitt. Ich denke nicht, dass das Spiel dadurch zu einer Art modernem Final Fight wird. Das kommt zwar auch aus dem Hause Capcom, würde aber zu Resi nicht so wirklich passen 😉

 

Fallout 3 wird am 31. Oktober erscheinen, es hat schon Goldstatus. Bei Golem gibt es eine Galerie mit frischen Screenshots. Zu dem Titel ist schon sehr viel gesagt worden, es sieht nach wie vor toll aus und ist defintiv auf meiner Kaufliste gelandet.

Mit Tekken 6 wird ein weiterer großer Spieletitel nicht mehr nur auf Sony´s Daddelkisten erscheinen, sondern erstmals auch auf der Xbox 360. Ich habe dem Spiel heute schon einen eigenen Artikel gewidmet.

Was gibts noch zu sagen? Ach ja, Sony wird alle kommenden PSP-Spiele parallel auf UMD und im PlayStation Store anbieten. Das bedeutet auch, das man mit einer noch kommenden neuen Firmware für die PSP dann direkt auf den Store zugreifen kann und nicht mehr den Umweg über die PS3 gehen muss. Das klingt in der Summe eigentlich ganz okay. Ich kaufe meine Spiele nach wie vor lieber im Laden mit einer Packung, die dann auch im Regal landet, aber gerade bei selteneren Titeln ist der Store dann trotzdem eine gute Alternative.

Noch weitere News und einen Menge Trailer gibts bei Golem.de in deren TGS-Special.

Tekken 6 erscheint auch auf Xbox 360

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Und wieder mal hat es „Bumm“ gemacht, was die Exklusivität einer großen Spieleserie angeht. Bei Tekken ist es mit der PS3-Exklusivität ab dem sechsten Teil vorbei. Bandai-Namco hat heute offiziell im Rahmen der Tokyo Game Show mitgeteilt, dass Tekken 6 neben der PS3 auch auf der Xbox 360 erscheinen wird. Damit hat nach Final Fantasy das nächste große Game-Franchise auf beiden großen Plattformen Einzug gehalten.  Und meiner Meinung nach wird eine sogenannte „One Console Future“, also eine einheitliche Plattform zumndest bei den High End Konsolen immer sinnvoller. Aber das ist ein Thema für einen eigenen, ausführlichen Blog-Eintrag. Freuen wir uns doch solange erstmal auf beiden Plattformen auf den Herbst 2009, denn dann soll Tekken 6 erscheinen.

Der Trailer sieht schonmal sehr vielversprechend aus 🙂

Xbox 360 Fall Update kommt am 19. November 2008

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Jetzt ist es mehr oder weniger amtlich: Das große Dashboard-Update kommt laut Golem.de am 19. November 2008. Über die Änderungen ist schon viel geschrieben worden, neben dem komplett neuen Benutzerinterface werden auch Avatare kommen, mit denen sich unter anderem auch über Xbox Live kleine Partys abhalten lassen, bei denen man chattet, Fotos tauscht oder einfach zusammen spielt.

Die schönste Neuerung für mich ist aber die Möglichkeit der Vollinstallation der Spiele auf die Festplatte.  Dann liegt die DVD nur zu Kopierschutzzwecken noch im Laufwerk und es ist ansonsten dann deutlich mehr Ruhe. Bei Spielen die ich oft spiele werde ich das mit Sicherheit auch nutzen.

Mal schauen, was es noch an Neuerungen kommt, die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch weitere bis dato nicht bekannte Goodies geben wird.

Nindendo DSi – Points werden nicht auf Wii übertragbar sein und umgekehrt

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Es tut mir fast schon leid, wieder schlechte Nachrichten über den neuen Nintendo DSi zu lesen. Ich mag meinen DS Lite sehr, er ist mein täglicher Begleiter durch den Alltag für den kleinen Spielehunger zwischendurch.

Wie Siliconera berichtet, werden Points, die man für Onlinekäufe im Handel erwirbt oder im Internet auflädt, nur entweder für Wii oder für DSi verwendbar sein. Wer also sein Kärtchen einlösen möchte, der muss sich entscheiden, Punkte aufteilen oder übertragen ist nicht möglich. Was für eine Enttäuschung.

Der Grund liegt darin, dass es keine unifizierten, sprich einheitlichen Accounts gibt und es de facto zwei verschiedene Netzwerkwelten sind.  Damit ist vermutlich auch die Hoffnung passé, dass Virtual Console Klassiker, die man für Wii gekauft hat, auch auf DSi übertragbar sind (sofern sie auch für DSi angeboten werden). Wenn also z.B. Final Fight auch auf DSi erscheint, könnte ich meine Wii-Lizenz nicht dafür benutzen, es ebenfalls auf DSi zu spielen.

Werfen wir doch mal einen kleinen Blick zur Konkurrenz, wie die das handhabt.

Bei Sony habe ich mir für die PS3 über den Store das gute alte Destruction Derby 1 nochmal gekauft. Meine original PS1-CD ist leider bei einem Umzug so verkratzt worden, dass die Audiotracks seitdem immer mal wieder springen. Als alter Fan der Serie bin ich froh, dass bei meiner 40 GB-PS3 zumindest die PS1-Klassiker weiterhin laufen. Doppelt gefreut habe ich mich, dass ich ohne jedes Hickhack, und ohne weitere Extrakosten eben dieses Destruction Derby auch auf meine PSP kopieren konnte. Ich kann es also auf beiden Geräten völlig identisch nutzen, Zuhause auf dem Flatscreen und unterwegs auf der PSP. Das nenne ich kundenfreundlich! Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn auch auf der PSP das gute alte PS1-Logo auftaucht und alles ganz legal ist.

Sony hat, was den Konsolen-Onlineservice angeht, einiges an (berechtigter) Schelte bekommen, insbesondere im Vergleich mit Xbox Live. Aber sie haben sich sehr verbessert und sind, insbesondere bei der Lizenz für klassische Spiele, für mich aktuell der Maßstab der Branche. Da Microsoft keinen Handheld hat, bleibt nur Nintendo als direkter Wettbewerber. Wenn deren Lizenzmodell für DSi und Wii wirklich so umgesetzt wird, hoffe ich auf eine Art Virtual Console-Dienst auch bei Sony, bei dem auch Dritthersteller von Klassikern eine Übertragung auf die PSP erlauben.

Denn dann könnte ich die Spiele auch mal mobil in den Urlaub mitnehmen, ohne entweder die stationäre Konsole abbauen zu müssen (völlig abwegig) oder dasselbe Spiel nochmal kaufen zu müssen (definitiv nicht kundenfreundlich). Sorry Nintendo, da kann ich doch lieber gleich überlegen, die alten Spiele für SNES oder Mega Drive im Original als Modul zu kaufen. Wenn ihr schon einen leistungsstarken Handheld im Angebot habt, der die alten Schätzchen problemlos emulieren könnte, warum darf ein treuer Käufer von euren beiden aktuellen Geräten eine Auswahl an Spielen nicht auf beiden ohne Extragebühr spielen?

Traurig werde ich auch, wenn ich einen Blick zu Microsoft werfe. Deren Live-Dienst ist vom Preis-Leistungsverhältnis her eine Art Mercedes-Benz, nicht das billigste, aber dafür ein gutes Gesamtpaket, wenn nicht das beste. Dort habe ich einen einheitlichen Gamertag, eine Freundesliste und einen Gamerscore und kann bei einigen Spielen sogar gegen PC-Spieler antreten (die den Dienst kostenlos nutzen). Mir ist klar, das auf DSi und auf Wii die Spiele nicht annähernd so gleich sein können wie bei Xbox 360 und PC. Aber trotzdem dürfte es ruhig eine Plattform sein, auf der ich alles zentral im Blick habe.

In Richtung von Nintendo kann ich nur sagen: Bitte, bitte bessert da nach, wenn das alles so stimmt. Die Konkurrenz macht es euch doch deutlich vor, wie man Onlinedienste und Downloads kundenfreundlich gestalten kann, und das auch auf ziemlich abgeschottenen kopiergeschützten Plattformen. Ihr seit die Firma mit den wohl meisten richtig guten Klassikern, Mario, Zelda, Metroid und wie sie nicht alle heißen. Der Begründer vom modernen mobilen Daddeln überhaupt. Euer Onlinedienst hat ein Riesenpotential. Es wäre schade, ausgerechnet dann nicht dem Markt zu folgen und gerade die treuesten Kunden nicht mit gutem Service zu belohnen.

Xbox 360 – Jasper Hardwarerevision im Handel gesichtet

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Die langerwartete neue Hardwarerevision „Jasper“ der Xbox 360 scheint jetzt im Handel zu sein. In der Xbox 360 DVD Drive Database gibt es erste Kaufmeldungen aus den USA, Frankreich und Großbritannien. Das läßt den Schluss zu, dass wir auch in Kürze in Deutschland mit diesem Board rechnen können.

Jasper ist nicht ohne Grund das wohl unter Insidern am meisten erwartete Hardware-Update für die Xbox 360. Erstmals ist nun auch die GPU in 65nm gefertigt, beim letzten großen Update (Codename Falcon) wurde schon die CPU auf dieses Maß geschrumpft.

Von der neuen Revision darf man erwarten, dass einer der Hauptgründe für den berüchtigten RROD nun entfällt. Denn bei den älteren Versionen vom Grafikchip kam es aufgrund von Hitzeproblemen zu einer relativ hohen Ausfallrate. Das neue Design dürfte wegen der geringeren Größe entsprechend weniger Hitze produzieren und auch eine geringere Leistungsaufnahme haben. Bleibt zu hoffen, dass als Sahnehäubchen die Kühlung auch leiser ausfallen wird als noch bei den Vorgängermodellen. Informationen dazu werden mit Sicherheit in den nächsten Tagen durchs Internet gehen.

Die Jasper-Modelle kann man laut der Quelle an folgenden Merkmalen erkennen:

  • MFR (Herstelldatum) 2008-08-06 und später (internationale Datumsschreibweise)
  • LOT 8031 und höher
  • TEAM Vermerk: CSON

Zu sehen bekommt man diese Daten an der Konsole, indem man am Karton eine kleine Klappe aufmacht. Durch diese Klappe sieht man die Stelle an der Rückseite der Konsole, wo diese Informationen angebracht sind. Es braucht also niemand beim Media Markt um die Ecke die Kartons aufzureißen 😉

In diesem Herbst dürfte es ohnehin in so manchem Wohnzimmer leiser werden, denn mit dem großen Herbst-Update für das Dashboard werden auch Komplettinstallationen von Spielen auf der Festplatte als Wahlmöglichkeit Realität. Dann braucht die DVD nur zu Kopierschutzzwecken im Laufwerk sein und wird nicht mehr zum Nachladen verwendet. Schöne neue leise Microsoft-Welt 🙂

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