PlayStation 3

Liebling, ich habe den Cell Prozessor geschrumpft

0

Frohe Kunde für alle, die kleinere, stromsparendere und möglicherweise auch günstigere Konsolen mögen: Voraussichtlich ab 2009 wird der Cell Prozessor, der unter anderem auch in der PlayStation 3 verbaut ist, in 45nm gefertigt werden statt wie bisher in 65mn. Der Chip wird dadurch entsprechend kleiner, und soll 40 % weniger Abwärme (!) produzieren, was sich sehr wahrscheinlich dann auch  in einem entsprechend niedrigerem Stromverbrauch und einem kleineren (=leiseren) Kühlsystem äußern wird.

Damit gewinnen Hersteller und Kunde gleichermaßen: Der Hersteller kann den Chip günstiger produzieren, weil entsprechend weniger Material für die CPU an sich benötigt wird, und damit auch das Kühlsystem verkleinert werden kann.  Und eine Slim-Version der PS3 rückt damit zumindest in greifbare Nähe, was wegen den kleineren Abmessungen bei der ganzen Konsole ebenfalls Geld sparen dürfte. Wenn der Hersteller die Ersparnis zumindest teilweise an den Kunden weitergibt, profitiert der von den geringeren Anschaffungskosten, weniger Lärm und nicht zuletzt einer geringeren Stromrechnung.

Das ist ein Thema, was man nicht unterschätzen darf. Die aktuellen High-End Konsolen, also Xbox 360 und PS3, dürften in Laufe ihres Daseins in einem Haushalt Stromkosten verursachen, die höher sind als als der ursprüngliche Kaufpreis. Ich werde dazu in nächster Zeit ein ausführliches Special zu allen drei großen Konsolen bringen.

(News gefunden bei Golem.de)

Kommt die PS3 Firmware 2.50 zusammen mit Home 1.0 im Oktober?

0

Auf der Webseite PS3fanboy ist ein Screenshot aus dem Beta-Forum für Sony´s Home aufgetaucht, der den Schluß nahelegt, das gegen Ende Oktober die nächste große Firmware-Version 2.50 zusammen mit Home 1.0 ausgeliefert wird.

Natürlich gibt es wie immer kein offizielles Statement von Sony, aber zumindest kann es mt dem Release nicht mehr weit hin sein. Home ist schon seit längerem angekündigt und hat sich mehrfach verzögert. In den USA kann man sich durch den Download von einem Home-Theme für die Teilnahme am Beta-Programm bewerben. Auch wenn das in Kürze hinfällig sein dürfte durch den Release von Home 1.0: Ich finde es schade, das wir Konsolenbesitzer aus „Old Europe“ nicht teilnehmen dürfen. Home könnte das erste echte Alleinstellungsmerkmal für die PS3 sein, und ich hätte gerne auch mitgeholfen, die Beta zu verbessern. Einen Umzug in die USA wär mir das dann aber doch nicht wert gewesen 😉

James Bond – beliebt bei Frauen, nicht beim Jugendschutz

0

Ganz und gar unkönigliche Nachrichten erreichen uns vom Agenten ihrer Majestät: Die USK hat das Bond-Spiel Quantum of Solace nicht für Minderjährige freigegeben, zumindest was die Versionen für Xbox 360, PS3 und Wii angeht. Golem.de hat das Spiel schon vorab testen können, und keinen nennenswerten Unterschied ausgemacht, was die Gewalt im Spiel und im Film ausmacht. Das Spiel beruht inhaltlich sowohl auf „Casino Royale“ und dem nächsten Film mit dem Namen „Quantum of Solace“. Casino Royale ist ab 12 Jahren freigegeben. Das wirft die interessante Frage auf, ob bei Spielen und Filmen mit exakt demselben Thema mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn ich mir die Bourne-Filmreihe anschaue, dann gibt es bei Amazon eine Box mit allen drei Filmen, das ganze ab 12 Jahren freigegeben. Das dazu passende Spiel ist erst ab 18 Jahren zu haben. Ist das jetzt eine eindeutige Parallele? Ich finde nicht, das Spiel ist deutlich mehr auf die reine Action angelegt und schon ziemlich harte Kost, die Alterseinstufung dafür ist trotzdem streitbar. Auf jeden Fall ist das ein Thema, das man im Auge behalten sollte, die Spielumsetzungen zu großen Blockbustern werden, insbesondere was die Grafik angeht in letzter Zeit sehr viel besser. Da scheint man bei den großen Filmstudios erkannt zu haben, was da noch für Umsatzpotentiale stecken.

Spieler, die unter 18 sind, dürfen sich dennoch ganz offiziell auf James Bond freuen: Die Version für Nintendo DS ist ab 12 Jahren freigegeben, eine PS2-Version ist noch in der Prüfung und könnte ab 16 Jahren freigegeben werden.  Hoffentlich bringt die DS-Version niemanden auf die Idee, mit dem Stift auf andere Leute loszugehen, seit diversen Agentenfilmen wissen wir ja, was sich alles in einem Stift verstecken lässt 😉

[ad]

Licht und Schatten – Mein persönliches PS3-Review Teil 1

0

 

Nach dem offiziellen Ende der HD-DVD ist klar: Für dieses Format wird es nicht mehr lange Filme geben. Neben der Chance, jetzt sehr viele HD-DVD Schnäppchen zu machen (dazu mehr in den nächsten Tagen), ist damit für mich als High Definition Fan klar geworden, dass über kurz oder lang ein Blue Ray Player her muß. Ein Vergleich der Standalone-Player im unteren Preissegment hat mich nicht wirklich überzeugt ein Gerät von Samsung wäre zwar in die engere Wahl gekommen, aber einer Vorerfahrung mit deren Releasepolitik habe ich davon dann doch Abstand genommen. Zuvor habe ich mich für den Samsung BD-UP 5000 interessiert, bin HD-DVD/Blue Ray Kombiplayer, der wohl in den USA erschienen ist, und hierzulande für Anfang 2008 angekündigt war. Ganz offenbar ist mit dem Ende des HD-DVD-Formats dann dieser Player doch nicht mehr ins Sortiment aufgenommen worden. Natürlich ohne jede Mitteilung. Bei Preisen um die 10 Euro für die durchschnittliche HD-DVD finde ich diese Politik doch fragwürdig, es dürfte einige wechselwillige Käufer geben, die gerne auch Blue Ray schauen wollen, aber auf Dauer auch Ihre HD-DVD Sammlung nicht nur als Staubfänger sehen. Und für diese Klientel (mich eingeschlossen) wäre so ein Kombigerät die erste Wahl gewesen. Es wurde angekündigt, es scheint doch nicht zu kommen, die Konsequenz ist das ich mit Ankündigungen dieser Firma vorsichtig sein werde in Zukunft.. Das es auch ganz anders geht, bewies in der letzten Woche Microsoft: Für deren HD-DVD Laufwerk gibt es ein neues Update über XBL, das vermutlich einige Verbesserungen enthält. Bei anderen Firmen wäre man wohl nicht mal im Traum auf die Idee gekommen, bei einem eingestellten Produkt mehr zu tun als unbedingt notwendig. Bei mir jedenfalls liefen auch die technisch neuesten HD-DVD´s (z.B. Terminator 2) vor dem Update ohne Probleme, es wird sich vermutlich um kleinere Korrekturen im Detail handeln, eine Art letztes Finish. Umso löblicher, das ausgerechnet die viel gescholtene Firma Microsoft ihre Kundschaft scheinbar nicht so leicht vergisst wie einige andere Unternehmen.

Bleiben wir beim Thema BR-Player. Nachdem mir also im unteren Preissegment die Geräte nicht besonders gut gefielen, sei es wegen der technischen Ausstattung für den Preis oder der jeweiligen Firmenpolitik, habe ich mich letzten Endes doch für die PS3 als BR-Player entschieden. Die Frage war nur noch, welche Version ich nehmen sollte. Eine Recherche im Internet ergab für die 60 GB-Version als Bundle Preise im Bereich von 700-1000 Euro. Das ist für eine Konsole, die vermutlich hauptsächlich als Filmabspielgerät dienen wird, eindeutig zu viel für meinen Geschmack.

 

Bleibt also die 40 GB-Veriante, die eigentlich mit dieser geringen Festplattengröße ein technologisches Eigentor ist. Warum ist das so? Im Gegensatz zur Xbox 360 müssen immer mehr PS3-Spiele vorher installiert werden. Über die näheren Gründe werde ich mich in Zukunft noch genauer auslassen. Jedenfalls hat das zur Folge, das für einige Spiele mehrere Gigabyte an Festplattenplatz verbraten werden. Bei Gran Turismo 5 Prologue sind das inklusive Online-Patch mal eben knackige 6 GB. Man muß kein studierter Mathematiker sein, um abzuschätzen, dass der Platz also ziemlich schnell knapp werden kann. Die einzige sinnvolle Lösung also ist der Tausch der internen Festplatte, am besten direkt von Anfang an. Zum Glück macht es Sony dem Benutzer da relativ einfach, ein Wechsel ist über eine kleine Serviceklappe an der Seite der Konsole ohne weiteres machbar und wird auch im Handbuch offiziell dokumentiert. Es entfällt also nicht die Garantie. Als Festplatte kann man praktisch jede 2,5“ SATA-Festplatte verwenden, eine Festplattengröße die hauptsächlich bei Notebooks zum Einsatz kommt. Ich habe das Glück, das ich noch eine solche Festplatte bei mir zuhause herumliegen hatte, immerhin 160 GB groß, und damit das vierfache von dem was ab Werk von Sony angeboten wird. Nach dem Kauf führte also der erste Weg in die heimische Bastelbude, wo ich bewaffnet mit zwei Schraubenziehern der Konsle auf den Leib rückte. Der Wechsel an sich ist schnell erledigt, nach guten fünf Minuten ist diese Aktion vollzogen. In diesem Punkt ist die PS3 in jedem Fall die kundenfreundlichere Lösung, verglichen mit der Xbox 360. Man muss zwar eben selbst Hand anlegen, dafür gibt es bei Microsoft leider nicht die Möglichkeit, eine beliebige Festplatte zu verbauen, es existiert nur ein 120 GB-Modell, das genau wie die Standardfestplatte an der Gehäuseseite eingeklipst wird, und mit 180 Euro deutlich teurer ist, als vergleichbare SATA-Platten aus dem freien Handel.

Nach der Installation muss die PS3 Systemsoftware komplett neu installiert werden, was mittels eines Firmware-Updates von der offziellen Seite z.B. über einen USB-Stick erfolgen kann. Ganz wichtig: Der Stick erfordert eine bestimmte Ordnerstruktur, um das Update auch zu erkennen, leider kann sich die Konsole das Update nicht direkt aus dem Root-Verzeichnis des Sticks holen. Danach dauerte es ungefähr eine Stunde, bis die Konsole bereit war. Was sofort ins Auge bzw. ins Ohr fällt, ist das die PS3 im Vergleich zur Xbox 360 sehr leise ist. Dazu sollte man wissen, das bei der 40 GB-Version bereits 65nm Prozessoren zum Einsatz kommen, die weniger Strom verbrauchen und damit auch weniger Abwärme produzieren als noch bei der 60 GB-Version. Bei neueren Xbox-Versionen hat sich das zwar auch etwas verbessert, wobei dort das DVD-Laufwerk auch einen großen Teil der Geräusche ausmacht, für den Spielbetrieb jedoch einige Vorteile gegenüber der PS3 bringt. Wenn man allerdings nur die Geräuschkulissen vergleicht, dann hat meine Xbox 360 mit dem ersten Produktionsdesign (Codename Zephir) da ganz klar das Nachsehen. Mircosoft sollte da in Zukunft auf jeden Fall nachbessern. Schön gelöst ist bei Sony, das das Netzteil ins Gehäuse integriert ist und einen Netzschalter hat. Aber was hat man sich nur bei dem Gehäuse gedacht? Über Design lässt sich bekanntlich wenig bis gar nicht streiten, es ist eine reine Geschmackssache. Nur warum hat sich Sony für so einen hochglänzenden empfindlichen Kunststoff entschieden? Es sieht zwar sehr edel aus, aber bereits nach zwei Tagen sieht man auch in einem sehr gepflegten Konsolenschrank jedes kleinste Staubpartikelchen. Und warum muss am Bereich der USB-Anschlüsse der gleiche sehr empfindliche Kunststoff sein? Ich kenne niemanden, der immer und sofort einen USB-Stecker richtig einsteckt, was bedeutet, das über kurz oder lang an den Stellen Kratzer vorprogrammiert sein werden. Für mich eine Unart, das Design so stark vor Funktion gestellt wird. Die Xbox 360 sieht zwar nicht so glamourös aus, wirkt aber im Vergleich dazu wie der robuste Kumpel, den man auch mal ohne große Vorkehrungen einpacken und zu Freunden mitnehmen kann. Mit der PS3 würde ich mich das ohne Spezialtasche nicht trauen, bei der Konkurrenz klappt das mit meiner Notebooktasche ohne Probleme.

Was bleibt bei den Äußerlichkeiten? Die Controller, und bei denen scheiden sich bekanntlich die Geister. Auf der einen Seite haben wir mit dem 360-Controller in der Wireless-Version die Möglichkeit, ganz normale AA-Akkus oder auch normale Batterien zu verwenden. Bei der PS3 muss das Gamepad über ein USB-Kabel an der Konsole geladen werden, und der Akku ist offiziell nicht tauschbar. Der Grund wird wohl sein, dass der PS3-Controller im Vergleich zur 360 um einiges kleiner geraten ist. Habe ich noch bis vor drei Jahren auf dieses Design geschwärmt, finde ich nun im direkten Vergleich den 360-Controller ergonomisch besser, er wirkt weiter entwickelt. Besonders auffällig ist, dass die Trigger beim PS3-Controller (also die Tasten L2 und R2) deutlich weniger Halt für die Zeigefinger bieten als bei der Konkurrenz. Ich habe den Eindruck, dass diese ziemlich kurzfristig vor Serienanlauf eingebaut wurden. Das gleiche gilt für die Sixaxis-Techlogoie. Der PS3- Controller ist mit Sensoren ausgestattet, die den Neigungswinkel feststellen können. Das kommt Wii-Benutzern vermutlich bekannt vor, nur das bei der Wii auch die Position der Controllers im Raum erkannt werden kann und die Beschleunigung. Da die PS3 so etwas wie die Sensor Bar der Wii nicht hat, fehlen diese Funktionen. Dafür fehlt dem PS3-Controller die Rumblefunktion. Hieß es zunächst bei Sony noch, das man das nicht mehr anbieten möchte, weil die Spieler das angeblich nicht mehr brauchen, hat sich das in jüngster Zeit geändert. Nachdem ein Rechtsstreit mit der Firma Immersion beigelegt ist, wird in Kürze eine Dual-Shock Version des Controllers bei uns in den Handel kommen, die die Sixaxis-Funktion allerdings auch beibehält. Weil Immersion Patente an der Rumble-Technologie hat, ist wohl eher der Rechtsstreit der Grund für die Verzögerungen gewesen.

 

Ich kann mich im Ergebnis nicht gegen den Eindruck wehren, dass Sony mit dem Controller die eierlegende Wollmilchsau entwerfen wollte, hier das original PlayStation Design, da noch eine Prise 360-Triggertasten, und noch ein bisschen Wii obendrauf. Der Controller an sich ist gar nicht so schlecht, aber die zusätzlich aufgesetzt wirkenden Features hätte man entweder gründlicher einbauen sollen von Beginn an, oder das Controller-Design deutlicher überarbeiten. Microsoft hat da in der Vergangenheit bei der Evolution vom Xbox-Controller mehr Geschick bewiesen, wenn man den Sprung vom Ur-Xbox.Controller über die kleinere S-Version bis hin zum 360 Gamepad bedenkt.

Soviel zu den Ersteindrücken, in Teil 2 werde ich mich näher mit dem Software-Angebot der beiden großen Rivalen beschäftigen.

 

Go to Top