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Xbox 360 – Jasper Hardwarerevision im Handel gesichtet

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Die langerwartete neue Hardwarerevision „Jasper“ der Xbox 360 scheint jetzt im Handel zu sein. In der Xbox 360 DVD Drive Database gibt es erste Kaufmeldungen aus den USA, Frankreich und Großbritannien. Das läßt den Schluss zu, dass wir auch in Kürze in Deutschland mit diesem Board rechnen können.

Jasper ist nicht ohne Grund das wohl unter Insidern am meisten erwartete Hardware-Update für die Xbox 360. Erstmals ist nun auch die GPU in 65nm gefertigt, beim letzten großen Update (Codename Falcon) wurde schon die CPU auf dieses Maß geschrumpft.

Von der neuen Revision darf man erwarten, dass einer der Hauptgründe für den berüchtigten RROD nun entfällt. Denn bei den älteren Versionen vom Grafikchip kam es aufgrund von Hitzeproblemen zu einer relativ hohen Ausfallrate. Das neue Design dürfte wegen der geringeren Größe entsprechend weniger Hitze produzieren und auch eine geringere Leistungsaufnahme haben. Bleibt zu hoffen, dass als Sahnehäubchen die Kühlung auch leiser ausfallen wird als noch bei den Vorgängermodellen. Informationen dazu werden mit Sicherheit in den nächsten Tagen durchs Internet gehen.

Die Jasper-Modelle kann man laut der Quelle an folgenden Merkmalen erkennen:

  • MFR (Herstelldatum) 2008-08-06 und später (internationale Datumsschreibweise)
  • LOT 8031 und höher
  • TEAM Vermerk: CSON

Zu sehen bekommt man diese Daten an der Konsole, indem man am Karton eine kleine Klappe aufmacht. Durch diese Klappe sieht man die Stelle an der Rückseite der Konsole, wo diese Informationen angebracht sind. Es braucht also niemand beim Media Markt um die Ecke die Kartons aufzureißen 😉

In diesem Herbst dürfte es ohnehin in so manchem Wohnzimmer leiser werden, denn mit dem großen Herbst-Update für das Dashboard werden auch Komplettinstallationen von Spielen auf der Festplatte als Wahlmöglichkeit Realität. Dann braucht die DVD nur zu Kopierschutzzwecken im Laufwerk sein und wird nicht mehr zum Nachladen verwendet. Schöne neue leise Microsoft-Welt 🙂

Neues Update für GT5 Prologue

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Gran Turismo 5 Prolugue hat das nächste große Update verpasst bekommen, und ist damit intern bei Version 3.xx angekommen. Nach rund 10 Minuten ist das Update erledigt, die markanteste Änderung sind drei neue Fahrzeuge:

  • Ferrari California
  • GT by Citroen
  • Lotus Evora

Bemerkenswert ist vor allem der GT von Citroen, dieses Auto ist ein Showcar für den Pariser Autosalon und wurde gemeinsam von Polyphony Digital (also den GT-Machern) und Citroen designt. Soweit ich weiß gab es so eine Kooperation bislang noch nie. Fraglich ist leider, wie immer bei Showcars, wieviel von den Designelementen wir irgendwann in den Serienfahrzeugen finden werden. Bei AUTOBILD gibt es zu dem Wagen ein sehr schönes Special.

Beim Nissan GT-R hatten die Jungs von Polyphony Digital auch ihre Finger im Spiel: Beim Design und der Menüführung vom Bordcomputer hat Nissan sie um Rat gefragt und gemeinsam mit ihnen bis zur Serienreife gearbeitet. Und dieser Bordcomputer, der unter anderem Spritverbrauch und die aktuellen G-Kräfte anzeigt, hat es bis ins fertige Auto geschafft.

Beim Update heute gab es noch einige Anpassungen des Penalty-Systems, Bugbeseitigungen bei der Stuerung, eine Anpassung des Schwierigkeitsgrads und Performanceoptimierungen.

Hugo: Früher war eben doch nicht alles besser

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Zum Feiertag bin ich auf ein ganz besonderes Netzfundstück gestossen, was einige von den älteren Hasen noch gut kennen dürften. Wenn man heutzutage bei kleineren Fernsehsendern reinzappt, bevorzugt zu später Stunde, dann wird man mit intellektuell äußerst fragwürdigen „Call-In Shows“ förmlich bombardiert. Ich denke, dazu muss ich nicht viele Worte verlieren. Das Grauen und die dahinter steckende Masche ist vermutlich jedem, der mehr IQ hat als ein Türstopper, hinlänglich bekannt.

Im Werbejargon wird sowas gerne als „Mitmach-TV“ bezeichnet, wobei das „Mitmachen“ wohl in erster Linie darin besteht, kostenpflichtig per Telefon nicht durchzukommen, oder wenn man es schafft, ebenso kostenpflichtig den erfragten Begriff nicht zu wissen. Ist aber auch kein Wunder, wenn man z.B. bei Automarken, die mit „A“ anfangen, dummerweise vor 80 Jahren in England geschlossene Kleinwagenhersteller gerade nicht parat hat. Sowas sollte doch zur Allgemeinbildung gehören 😉 Audi wäre da auf keinen Fall ein naheliegender Begriff. Was allzu unterbelichtete Zuschauer trotzdem nicht davon abhält, mehrmals den falschen Begriff zu nennen. Aber lassen wir das.

1994 gab es dieses fernsehgewordene Grauen zum Glück noch nicht. Dafür hatte man allerdings die Möglichkeit, bei Hugo anzurufen. Dem damaligen „Alles-Interaktiv-und-alles-Multimedia-und-so“-Hype folgend, hatte Kabel 1 ein neuartiges Sendekonzept auf die Mattscheibe gebracht.

Über die Telefontasten konnte man einem kleinen Gnom namens „Hugo“ durch eine Reihe von Minispielen steuern. „Interaktiv“ war das ganze deswegen, weil man Hugo z.B. bei der Fahrt durch eine Mine über die Telefontasten 4 und 6 vor Hindernissen ausweichen lassen konnte. Oder eben auch nicht, denn oft genug haben grauenvoll lange Latenzzeiten zwischen „Es wird auf dem Bildschirm angezeigt“ und „Benutzer drückt auf seinem Telefon herum“ und „Der Befehl wird endlich ausgeführt“ den kleinen Gnom in die Hölle geschickt. Nach drei Versuchen war dann für den Zuschauer „Game Over“.  Das ganze wurde von den immer gleichen flapsigen Sprüchen von Hugo kommentiert, man hätte vermutlich statt Hugo problemlos Fips Asmussen in die Spiele einbinden können und es wäre wohl niemandem aufgefallen.

War das am Anfang ja noch irgendwie interessant, so nutzte sich diese Idee, nicht zuletzt wegen den immer gleichen Spielen, doch sehr schnell ab. Da konnten auch die quirligen, vor einem Bluescreen herumhüpfenden Moderatorinnen nichts mehr reißen. Aber was sollten sie auch machen, nach dem hundersten „Du musst die Vier drücken!“ wäre ich vermutlich schon lange wahnsinnig geworden.

Die Sendung hielt sich immerhin bis 1997 im Fernsehen. Damals vermutlich voll auf der Höhe der Zeit ist sie rückwirkend ein ziemlich skurriles TV-Unikum. Laut, schrill und sich ständig wiederholend. Und trotzdem irgendwie noch nett gemeint und harmlos, wenn man sich das heutige „Mitmach-TV“ anschaut. Das ist noch lauter, noch schriller und irgendwie noch viel peinlicher.

Neuer Handheld – Nintendo DSi kommt

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Die Gerüchteküche in den vergangenen Tagen hat ja schon ziemlch gebrodelt, aber jetzt ist die Katze aus dem Sack. Auf der Tokyo Game Show hat Nintendo offiziell den neuesten Spross seiner DS-Familie namens DSi enthüllt.

Dabei handelt es sich nicht um eine komplette Neuentwicklung, sondern vielmehr um eine Art größeres Update für den Nintendo DS lite.

Die größte Neuerung sind zwei (!) Kameras, die einmal im Deckel und im inneren Scharnier angebracht sind. Die „Scharnier-Kamera“ hat eine Auflösung von 640×480 Pixeln, die Kamera auf dem äußeren Deckel immerhin 3 Megapixel.

Und da Fotos eben auch nicht gerade klein sind, wurde dem Gerät ein SD-Kartenschacht spendiert. Fotos können auf dem Touchscreen verändert werden und in der Wii mittels der Speicherkarte auch weitergenutzt werden. Nicht klar ist im Moment, ob man die Fotos auch auf einem PC anschauen kann. Als sicher darf gelten, dass es Spiele geben wird, die von den Kameras intensiv Gebrauch machen werden.

Mit diesem neuen SD-Slot soll man laut Heise.de auch Sound-Datein speichern können, jedoch nur im AAC-Format. Wer jetzt gerne seinen MP3-Player ausmustern möchte: Leider hat Nintendo bis jetzt noch nichts zu einer Abspielmöglichkeit für MP3´s gesagt.

Nintendos DSi ist mit 214 Gramm Kampfgewicht sage und schreibe 4 Gramm leichter als der Nintendo DS, was allerdings angesichts der neuen zusätzlichen Hardware in Ordnung geht. Mit den Maßen 137 mm x 74,9 mm x 18,9 mm ist die DSi 2,6 mm dünner als der DS lite. Leider musste dafür der Slot für die Gameboy Advance-Spiele  entfallen. Bei meinem DS lite benutze ich den schon oft und gerne, also bin ich damit nicht so glücklich. Vermutlich gehöre ich damit aber zu einer Minderheit, die die „alten“ Module noch intensiv nutzt.

Die Displays sollen laut Golem.de 3,25 Zoll groß sein, statt 3 Zoll wie noch beim DS Lite, das klingt angenehm. Gerade bei so kleinen Abmessungen machen sich auch geringe Vergrößerungen ziemlich gut bemerkbar.

Kleiner und leichter, das sind meistens gute Anzeichen dafür, das die Leistungsaufnahme (sprich der Stromverbrauch) geringer ausfällt als bei einem Vorgängermodell. Beim DSi scheint das allerdings leider nicht zu gelten. Schaffte es der DS lite bei voller Bildschrimhelligkeit 5-8 Stunden durchzuhalten, so schrumpft die Laufzeit bei der DSi auf 3-4 Stunden. Mag sein, das das an der neuen höchsten Helligkeitsstufe liegt, es gibt jetzt insgesamt 5 (statt 4 beim DS lite). In der schwächsten Stufe werden daraus immerhin 9-14 Stunden. Zum Vergleich: Beim DS lite waren das 15-19 Stunden. Naja, Traumwerte sind das nicht, ich hoffe es wird einen optionalen Zusatzakku geben, der länger durchhält. Beim DS lite macht mir gerade die lange Akkulaufzeit unterwegs auf Reisen doch viel Freude.

Die DSi wird einen neuen Stromanschluss haben, der nicht zum DS lite kompatibel ist, frühentschlossene Käufer einer Japan-Version werden also wie in der guten alten Handheld-Zeit nicht um einen Spannungswandler herumkommen.

Aber der Import dürfte sich ohnehin, wenn überhaupt, nur für wirklich sehr eilige Fanboys lohnen: Das Gerät soll in Japan schon am 1. November 2008 für umgerechnet 129 Euro in den Handel kommen, bei uns kann man im Frühjahr 2009 damit rechnen. Da der DS lite wohl auch weiterhin im Angebot bleiben soll, dürfte für die DS lite im Vergelich hierzulande ein gewisser Preisaufschlag fällig werden.

Im Gegensatz zum Vorgänger wird bei der DSi ein Webbrowser von vornherein fest integriert sein, und es soll einen neuen Download-Shop für Spiele geben. Bei diesem Thema sehe ich im Vergleich zur Konkurrenz ohnehin einen großen Nachholbedarf, höchste Zeit das sowas im größeren Stil kommt.

Ich denke, die DSi stellt eher eine Evulotion statt einer Revolution dar, was allerdings nach dem radikal anderen Nutzungskonzept seit dem „Ur“-DS keine echte Überraschung ist. Es bleibt abzuwarten, wie innovativ die neuen Spiele die Kameras nutzen. Gut finde ich, das der DS lite weiterhin im Programm bleibt. Wer also nicht wirklich dieses DS-Update sofort braucht, der dürfte auch in absehbarer Zeit mit neuen Titeln versorgt werden, zumal beide Handhelds von der technischen Basis (CPU, RAM) vermutlich kaum Unterschiede haben. Die DSlite soll mehr Hauptspeicher haben, allerdings gibt es dazu noch keine weiteren Informationen.

Das nenne ich mal einen early adopter ;-)

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Endlich mal ein Spieler, der wirklich wie ein Mii aussieht 😉

Ich gebe es ja gern zu, in dem Alter hab ich mich wohl noch eher für Förmchen und Sandkasten interessiert 😉

Barack Obama gewinnt die Wahl (zumindest auf Xbox Live)

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Videospiele und Politik – das sind zwei Begriffe die nicht wirklich oft miteinander harmonieren. Aber heute geht es mal nicht um Wahlsorgen der CSU oder die tiefsitzende Angst vor Spielen, Jeans und Farbfernsehern. Nein, heute gibt es mal schöne Neuigkeiten.

Wie einige von euch sicher mitbekommen haben, gab auf Xbox Live in den USA eine Aktion, bei der man sich die Unterlagen zur Registrierung als Erstwähler downloaden konnte. Diese Aktion wurde von Rock the Vote angestoßen. Diese unabhängige Organisation möchte seit 1990 Neuwähler oder Menschen, die bislang nicht wählen gingen, an die Wahlurnen bringen. Ich finde, das ist eine sehr gute Sache, und würde auch der deutschen Politiklandschaft zugute kommen. Bei der Aktion auf Xbox Live konnten immerhin 55.000 Benutzer zum Download der Unterlagen bewegt werden.

Als besonderes Zuckerli durfte man dort auch abstimmen, wer Präsident werden soll. Und die Ergebnisse dort waren relativ eindeutig: Barack Obama bekam 43% der Stimmen, John McCain 31%, 13% würden einen anderen Kandidaten wählen und weitere 13% hatten sich noch nicht entschieden. Bei dieser Wahl haben 100.000 User mitgemacht. Das ist eine sehr hohe Zahl an Daten, mehr als das sehr renommierte US-Marktforschungsinstitut Gallup und die großen Fernseh-Networks NBC und CNN aktuell zusammen haben.

Zwar ist diese Wahl laut Microsoft nicht repräsentativ, aber sie läßt einige interessante Rückschlüsse zu. Barack Obama scheint bei technologie-affinen Neuwählern zumindest einen Vorsprung zu haben. Wieviel politisches Gewicht Computer- und Videospieler haben, ist schwer abzuschätzen. Aber es ist sicher, dass diese Wählerklientel mehr und mehr wächst. Es ergibt sich schlicht aus der Tatsache, das es immer mehr Leute gibt, die gerne spielen. Und Leute die spielen, sind offenbar auch stärker bereit, sich politisch zu engagieren.

Vielleicht haben sich bei dieser Wahl auch einige an dieses Video erinnert, das John McCain beim Thema Computerkenntnisse nicht besonders gut aussehen lässt.

Was auch immer den Ausschlag für diese relativ deutliche Wahl gegeben hat, es zeigt, das sich in der Politik die Geschichte oft wiederholt. Rock´n´Roll-Liebhaber und Biker (siehe Peter Struck), die noch vor einigen Jahrzehnten eher pauschal als gemeingefährlich bezeichnet worden wären, sind heute ganz oben in der Politik angekommen. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das gleiche auch bei uns Spielern abzeichnet, dass wir eine durchaus meinungsstarke und nicht mehr pauschal diffamierbare Wählerklientel sein werden, auf die Rücksicht zu nehmen ist.

Mega Man 9 kommt für Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo Wii – pure Vorfreude!

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Kennt Ihr das? Ihr grabt Eure alte Konsole aus, holt die Spielemodule aus der verstaubten Kiste, einmal alles auspusten, anschließen und schon kommen eine ganze Menge Kindheitserinnerungen hoch. Das erste selbst gekaufte SNES-Spiel, Weihnachten als der Game Gear unterm Baum lag, und der dusselige Nachbarsjunge, der meinen ersten Gameboy aus Versehen im Planschbecken versenkt hat.

Zugegeben, damals war nicht alles besser. Aber so wie eben früher Winnetou, Perry Rhodan oder werauchimmer sich in das Gedächtnis der Vorgängergenerationen gebrannt hat, gab es in den 80ern auch eine neue Art von Kinderhelden. Natürlich, es gab auch He-Man, Transformers, Mask oder diverse andere clever vermarktete Kunststoff-Devotionalien. Aber die ersten echten Videospiel-Helden, die mehr konnten als Geister aufzuessen und zumindest ansatzweise zu erkennen waren, stellten ein Novum dar. So trat denn auch Super Mario einen bislang einen nicht gekannten Siegeszug in der Branche an, vom Videospiel bis hin zur Bettwäsche gab es wohl nichts was es nicht gab, Nintendo hatte den richtigen Riecher gehabt und den Nerv der (Videospiel-)Zeit getroffen. Es dauerte nicht lange, bis Mario etliche Konkurrenten bekam, wie z.B. Sonic, Wonderboy, Link und wie sie nicht alle hießen. Viele dieser Helden haben den Sprung in die Neuzeit geschafft und sind nach wie vor in aktuellen Spielen wiederzufinden, natürlich in zeitgemäßer Präsentation.

Und da gab es noch einen anderen gewissen Helden: Mega Man. Dieser Roboterwicht, in Japan als Rockman bekannt, feierte 1987 seinen Einstand auf dem NES. Bis heute gelten die klassischen Teile auf dem NES, insbesondere die Nummer 2, als bockeschwere Meilensteine der Videospielgeschichte. Extrem herausfordernd, aber niemals unfair und richig gut steuerbar, wurde diese Serie ein großer Erfolg. Mit den Jahren hat auch Mega Man aktuelle Trends mitgemacht, insbesondere was die Grafik und den Schwierigkeitsgrad für Einsteiger angeht. Echte Hardcore-Fans, die auch nach dem zehnten Ableben an ein und derselben Stelle nicht klein beigeben, haben lange von einer „Old-School“-Fortsetzung geträumt. Und offenbar gab es beim Hersteller Capcom auch noch einige versprengte Wahnsinnige, die genauso dachten.

Und die Sensation für alle Retro-Gamer ist perfekt: Mega Man 9 wird ein komplett neues Mega Man Spiel sein, allerdings mit der Grafik, dem Sound und der Spielmechanik der NES-Teile! Es gibt sogar die Option, das alte Flackern, das das NES bei zuvielen Gegnern und beim Scrollen produzierte, in den Optionen zu aktivieren.  Schaut euch mal diesen Trailer an, unfassbar das dieses Spiel tatsächlich neu auf den Markt kommen wird 🙂

Natürlich, wer nur Spiele in zetgemäßer Präsentation mag, der wird bei dieser Neuerscheinung vermutlich reißaus nehmen und hat mein volles Verständnis. Wer allerdings schon die ersten Teile gemocht hat, oder kennenlernen möchte, wie beinhart und puristisch frühere Videospiele sein konnten, dem kann man Mega Man 9 wärmstens ans Herz legen.

Das Spiel wird für Nintendo Wii, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen, und vermutlich als Download-Content nicht besonders teuer sein.

Wer es nicht aushalten kann (wie ich) : Bei 4players.de gibt es schon ein Review zur Fassung von Xbox 360 und PS3.

Liebling, ich habe den Cell Prozessor geschrumpft

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Frohe Kunde für alle, die kleinere, stromsparendere und möglicherweise auch günstigere Konsolen mögen: Voraussichtlich ab 2009 wird der Cell Prozessor, der unter anderem auch in der PlayStation 3 verbaut ist, in 45nm gefertigt werden statt wie bisher in 65mn. Der Chip wird dadurch entsprechend kleiner, und soll 40 % weniger Abwärme (!) produzieren, was sich sehr wahrscheinlich dann auch  in einem entsprechend niedrigerem Stromverbrauch und einem kleineren (=leiseren) Kühlsystem äußern wird.

Damit gewinnen Hersteller und Kunde gleichermaßen: Der Hersteller kann den Chip günstiger produzieren, weil entsprechend weniger Material für die CPU an sich benötigt wird, und damit auch das Kühlsystem verkleinert werden kann.  Und eine Slim-Version der PS3 rückt damit zumindest in greifbare Nähe, was wegen den kleineren Abmessungen bei der ganzen Konsole ebenfalls Geld sparen dürfte. Wenn der Hersteller die Ersparnis zumindest teilweise an den Kunden weitergibt, profitiert der von den geringeren Anschaffungskosten, weniger Lärm und nicht zuletzt einer geringeren Stromrechnung.

Das ist ein Thema, was man nicht unterschätzen darf. Die aktuellen High-End Konsolen, also Xbox 360 und PS3, dürften in Laufe ihres Daseins in einem Haushalt Stromkosten verursachen, die höher sind als als der ursprüngliche Kaufpreis. Ich werde dazu in nächster Zeit ein ausführliches Special zu allen drei großen Konsolen bringen.

(News gefunden bei Golem.de)

Kommt die PS3 Firmware 2.50 zusammen mit Home 1.0 im Oktober?

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Auf der Webseite PS3fanboy ist ein Screenshot aus dem Beta-Forum für Sony´s Home aufgetaucht, der den Schluß nahelegt, das gegen Ende Oktober die nächste große Firmware-Version 2.50 zusammen mit Home 1.0 ausgeliefert wird.

Natürlich gibt es wie immer kein offizielles Statement von Sony, aber zumindest kann es mt dem Release nicht mehr weit hin sein. Home ist schon seit längerem angekündigt und hat sich mehrfach verzögert. In den USA kann man sich durch den Download von einem Home-Theme für die Teilnahme am Beta-Programm bewerben. Auch wenn das in Kürze hinfällig sein dürfte durch den Release von Home 1.0: Ich finde es schade, das wir Konsolenbesitzer aus „Old Europe“ nicht teilnehmen dürfen. Home könnte das erste echte Alleinstellungsmerkmal für die PS3 sein, und ich hätte gerne auch mitgeholfen, die Beta zu verbessern. Einen Umzug in die USA wär mir das dann aber doch nicht wert gewesen 😉

Studie: Sind junge Spieler doch keine einsamen Menschen?

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Schwerer Rückschlag für die CSU: Das alte Klischee vom chipsvernichtenden, egomanischen Sesselfurzer ohne soziale Akzeptanz und Freunde, dafür mit Akne und manisch gewalttätigen Tendenzen, gerät wieder mal ins Wanken.

Bei Golem.de wird über eine neue Studie vom Pew Internet Projekt berichtet, aus der hervorgeht, das jugendliche Spieler wohl doch ganz normale Menschen mit einem intakten Sozialleben sind. So wird unter anderem geschrieben:

Jugendliche, die täglich spielen, sprechen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit per Telefon, schreiben genauso oft E-Mails und verbringen außerhalb der Schule genauso viel Zeit in Gegenwart anderer Menschen, die weniger spielen.“

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Rund 99% der männlichen und 94% der weiblichen Jugendlichen (12-17 Jahre) spielen in irgendeiner Form Computerspiele
  • Jeden Tag spielen 65% der männlichen und immerhin 35% der weiblichen Spieler
  • 86% der Spieler sind reine Konsoleros, 73% spielen auch oder nur am PC
  • 80 % mögen fünf oder mehr Genres, in folgender Reihenfolge der Beliebtheit:
    • Rennspiele
    • Denkspiele
    • Sportspiele
    • Actionspiele
    • Onlinerollenspiele

 In der Realität scheint es nach dieser Studie wohl so zu sein, das die medienwirksam hochgepushten „Killerspiele“, die wohl unter Actiospielen einzusortieren sind, nicht mal ansatzweise den hohen Stellenwert haben, der ihnen manchmal zugeschrieben wird.

Der interessanteste Teil ist aber folgender:
65 Prozent der Teenager spielen zusammen mit anderen im selben Raum und 27 Prozent mit Menschen, zu denen sie Kontakt über das Internet halten.

Das kann ich auch, abeits von allen statistischen Erhebungen aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen. Viele Spiele machen gerade in der Gruppe am meisten Spaß, ob im Internet oder eben zusammen in einem Raum. Es ist im Grunde nicht viel anders als das Gruppenerlebnis, wenn man zusammen Karten oder Brettspiele gänzlich unvirtuell spielt, wie es früher halt so war und auch heute noch Spass macht.

Es gibt keinen Hinweis, das Computerspiele in iregendeiner Weise unsoziales Verhalten fördern oder bürgerliche Engagements verhindern. Eher das Gegenteil ist der Fall: „Jugendliche, die sich in Spieleszenen engagieren, werden sogar überdurchschnittlich oft auch anderweitig aktiv, zum Beispiel in der Politik.“

(News gefunden bei Golem.de, die Studie im Original gibt es hier.

Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein darf jedoch aufatmen: Die Studie beschränkt sich eben auf 12-17-jährige. Und da man in der Regel erst mit 18 hinterm Steuer sitzt, bleibt ja noch genügend Zeit, von diesen Computerspielen wieder wegzukommen, und statt dessen z.B. auf Volksfesten soziale Kontakte zu knüpfen. Und wenn man dann zwei Maß Bier intus hat, ist man laut Herrn Beckstein noch fahrtüchtig und kann seine neuen Bekanntschaften auch gleich nach Hause fahren. Oder vor den nächsten Baum.

Da bleibe ich doch lieber auf der Couch, esse Chips und überlege politisch aktiv zu werden.

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