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New Xbox Experience – Genauere Informationen zur Speicheraufrüstung

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In den letzten Tagen geisterten diverse Informationen (und noch viel mehr Mutmaßungen), die das große Herbst-Update betreffen, auch bekannt als New Xbox Experience (NXE). Der Grund der Verwirrung ist, dass für das Update 128 MB freier Speicher erforderlich sind, solange man auch Xbox Live nutzen möchte. Wer keine Festplatte hat, benötigt also mindestens eine Memorycard mit dieser Speichergröße.

Da es bei der Core-Version im Standard-Bundle keine Memorycard gibt, und diese auch keine Festplatte hat, stellt das einige User vor Probleme. Denn um zumindest Spielstände sichern zu können, ist dann eine Memory-Card als Zubehör zwingend erforderlich. Und die wurden auch teilweise mit einer Kapazität von 64 MB verkauft (und ich glaube am Anfang auch mit 32 MB).

Da ist es ziemlich logisch, dass einige User mit diesem Update Schwierigkeiten haben würden. Seit einigen Tagen hält sich das Gerücht, das Microsoft eine Lösung präsentieren wird. Und die scheint jetzt gefunden zu sein.

Auf dieser Seite kann man sich unter Angabe von Seriennummer und Product ID seiner 360 anmelden. Bei Konsolen, die dann zugelassen sind, gibt es die Möglichkeit, eine 20 GB Festplatte für 20 Dollar zu kaufen. Für 30 Dollar gibt es dann die Festplatte und dazu noch drei Monate Xbox Live. Das Angebot scheint bisher nur für US-Kunden zu gelten, und Golem.de konnte noch keine Stellungnahme von Microsoft Deutschland bekommen. Wenn´s denn so auch bei uns kommt, wäre das ein ziemlich faires Angebot, wenn man bedenkt das eine 20 GB Festplatte für die Xbox 360 sonst um die 90 Euro kostet. In einigen Foren habe ich etwas davon gelesen, dass diese Festplatten “refurbished” sein sollen, also aufbereitete Festplatten sind, die z.B. aus Rückläufern stammen. Dafür gibt es keinerlei Fakten im Moment, und ich halte das auch für ziemlich unwahrscheinlich. Vielmehr kann Microsoft mit dieser Aktion zum einen die Core-Besitzer glücklich machen, die bisher keine Festplatte haben und zum anderen eventuelle Lagerbestände abbauen, wenn es welche gibt. Es dürfte selten vorkommen, dass Festplatten bei Reparaturen eingeschickt werden, und falls doch, ist die Instandsetzung viel zu teuer.

Wie bei Golem.de berichtet wird, gibt es noch eine zweite Option. Wer keine Festplatte kaufen möchte, der bekommt kostenlos eine 512 MB Memorycard. Hierzulande soll die Festplatte umgerechnet 15 Euro kosten, zusammen mit den drei Monaten Gold-Mitgliedschaft 25 Euro. Für den Kauf ist eine Kreditkarte nötig.

Als Xbox 360 Premium-Besitzer mit nachgerüsteter 120 GB Festplatte könnte mich diese Nachricht ja im Grunde völlig kalt lassen. Und allzuviele 360-Besitzer dürften auch nicht betroffen sein, wer nur eine kleine Memorycard hat, wird wohl auch Xbox Live oder wenig oder gar nicht benutzen. Aber das Microsoft gerade diese kleine Gruppe trotzdem nicht vergißt bzw. abschreibt und ihr so ein günstiges Angebot macht, ist schon bemerkenswert. Man hätte die User auch einfach lapidar auf das Zubehör zum normalen Vollpreis verweisen können. Das das eben nicht so gehandhabt wird, zeigt sehr deutlich, dass jeder Kunde mittlerweile hart umkämpft ist und man niemanden an Wettbewerber verlieren möchte, von schlechter Presse ganz zu schweigen. Das alles wurde in diesem Fall ziemlich elegant gelöst.

Uns als Kunden kann dieser aktuelle “Goodwill” nur freuen.

Sony: Firmware 5.0 für PSP und 2.50 für PS3 im Anmarsch

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Sony´s Firmwarekarussell dreht sich lustig weiter, in den nächsten Tagen werden wir wohl wieder mit entsprechenden Updates beglückt, hier kurz zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen:

PSP Firmware 5.0

  • Einbindung des PlayStation Network ins Dashboard: Kontoverwaltung und PSP-Downloads sind dann ohne den Umweg über die PS3 möglich
  • Sleep timer: Wer die PSP als Ipod-Ersatz nutzt, kann einstellen, wann die PSP sich bei der Musikwiedergabe ausschaltet
  • Fullscreen-Keyboard zur Texteingabe

PS3 Firmware 2.50

  • Unterstützung für das original PS3 Bluetooth-Headset
  • Trophäenbereich: Es wird angezeigt, wie weit man von der nächsten Trophäenstufe entfernt ist
  • Screenshot-Funktion für Titel, die die Funktion unterstützen
  • Videosplit-Funktion: Videos lassen sich in ein, zwei oder fünf Minuten Segmente aufteilen und können über die Oberfläche ausgewählt werden
  • Energiesparfunktionen: Der Controller schaltet sich auf Wunsch nach einer bestimmten Zeit ab, wenn er nicht benutzt wird. Die Konsole kann sich nach einem Download oder einer Installation automatisch abschalten

Die neuen Features bei beiden Geräten finde ich größtenteils sehr sinnvoll, nur bei der Screenshot- und der Videosplit-Funktion verstehe ich den Sinn noch nicht so ganz, besonders bei letzterer. Das könnten Funktionen sein, mit denen man bei “Home” seinen Freunden Erfolge oder besondere Szenen zeigen könnte, also so eine Art Youtube-Videoschnitthilfe. Aber das ist eine reine Vermutung :-)

Persönlich freue ich mich am meisten auf die PSN-Einbindung bei der PSP, das verspricht mehr Komfort und der große Bruder PS3 kann dabei ausgeschaltet bleiben. Bei dem finde ich die Energiesparoptionen sehr sinnvoll, gerade als Keine-Fernbedienung-Besitzer vergesse ich bei einem Film manchmal, den Controller auszumachen und muss ihn dann bisher öfter laden.  Das Controllerabschalten und der automatische Shutdown nach einem Download sind bei der Xbox 360 schon seit einigen Jahren Standart, ich finde es nur sinnvoll und logisch, dass Sony hier nachzieht. Hätte von mir aus auch früher kommen können :-)

(News gefunden bei Golem.de)

Fundstück der Woche: Atari 2600 Werbespot von 1981

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Was haben Österreich und ein Atari 2600 gemeinsam? Typischerweise nicht besonders viel. Und dieses Fundstück aus der Telespiel-Mottenkiste zeigt, das das für beide Beteiligten auch ganz gut ist.

In diesem unsäglichen Machwerk aus dem Jahr 1981 versucht ein absolut authentischer “Professor von Busch” unschuldigen Toys’R'Us Kunden in den USA den Atari 2600 schmackhaft zu machen. Die Qualität der Aufnahme ist etwas bescheiden, der gute Mann könnte auch “Professor von Pfusch” heißen, wer weiß das schon. Passen würde es auf jeden Fall noch besser. Mit unerträglichem pseudo-deuschem Dialekt werden dort den “Kunden” (sprich: apathischen TV-Werbeopfern) Spielemodule schon ab 18,87 $ angepriesen, das ganze in eine Art Lektion. Bei solchen Professoren würde ich die Uni sofort hinschmeißen. Da kann auch der Papagei “Helmut” nichts mehr rausreißen. Das alles klingt zu unglaublich, um wahr zu sein? Dann bitte mal auf Play klicken und hoffen, dass die letzte Mahlzeit nicht doch noch die Flucht nach vorn antritt. Dieser Spot ist defintiv ein Fall für den hintersten Giftschrank jeder Firma ;-)

 

Wird Diablo 3 auch für Konsolen erscheinen?

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Wer sich ein bisschen in der PC-Spielewelt auskennt, der weiß das es mittlerweile nur wenige bekannte Publisher gibt, die noch einen Bogen um die Konsolen machen. Zu attraktiv sind die Aussichten, auf relativ gut gesicherten, einheitlichen Plattformen mit schnell wachsender Nutzerzahl bessere Gewinne zu erzielen als nur auf dem relativ offenen PC mit seinen unzähligen Möglichkeiten der Hardwarekonfiguration. Blizzard und Crytek sind zwei Beispiele, die nach wie vor gegen diesen Strom schwimmen.

Zumindest bei Blizzard gibt es jetzt einen kleinen Hoffnungsschimmer, laut einer Meldung bei Shacknews wird zumindest darüber diskutiert, ob Diablo 3 auch für Konsolen umgesetzt wird.

Demnach scheint man der Meinung zu sein, das Diablo von allen Blizzard-Spieletiteln am besten auf einer Konsole zu steuern wäre. Wenn es zu einer Entscheidung für die Konsolen kommt, soll Diablo 3 dann allerdings kein einfacher Port werden, sondern eine hochqualitative Umsetzung.

Viel mehr ist den Blizzard-Jungs wohl noch nicht zu entlocken gewesen, immerhin ist es ein Fortschritt, dass die Konsolen von ihnen nicht mehr kategorisch ausgeschlossen werden. Diese ganzen Planungen sind offenbar noch in einem sehr frühen Stadium, ich denke das frühestens 2009 konkrete Informationen kommen.

UPDATE: Mittlerweile gibt es bei Golem.de rund um die News noch einige andere interessante Fakten zum Thema Diablo auf Konsolen.

Die erste Spielewelle der Tokyo Game Show ist da

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Wie jedes Jahr ist die Tokyo Game Show, kurz TGS, einer der wichtigsten Branchenevents. Das merkt man auch daran, dass Microsoft ob oder gerade wegen dem für ”westliche Konsolen” sehr schweren japanischen Markt, stets vertreten ist und immer wieder dort interessante Ankündigungen zuerst macht.

Während es bei Sony bislang außer Hardware-Ankündigungen offenbar große Verwirrung um eine Pressekonferenz gibt, hat Microsoft mit den Ankündigungen diesmal offenbar vorerst freies Feld, weil Nintendo ausgerechnet auf dieser Messer traditionell nicht vertreten ist und schon vor einer Woche eine eigene Pressekonferenz abgehalten hat. Für mich ist das gerade im Heimatmarkt nicht nachvollziehbar, über die Gründe fand ich keinerlei offizielle Angaben, was allerdings nicht verwunderlich ist. Ich bin momentan ohnehin von Nintendos Firmenpolitik in letzter Zeit immer mehr irritiert. Aber kommen wir zu dem interessanten Part, den Spielen.

Bei Golem.de gibt es zu den folgenden Spielen erste Previews:Halo 3 Recon, Fallout 3, Tekken 6 und Resident Evil 5.

Halo 3 Recon wird ein selbstständig laufendes Addon mit einer eigenen Kampagne sein. Der Hauptprotagonist ist nicht wie bisher der Master Chief, sondern ein ODST Recon Marine-Soldat. Selbstverständlich wird es auch neue Mulitplayer-Maps geben. Ich denke, wer Halo 3 schon mochte, für den dürfte Halo 3 Recon ein Pflichtkauf sein. Microsoft wird da nichts anbrennen lassen.

Resident Evil 5 wird als größtes Novum einen Co-Op Modus für die Kampagne bieten, Chris Redfield bekommt Unterstützung von einem Charakter namens “Sheva Alomar”. Die Story ist übrigens in Afrika (!) angesiedelt. FarCry 2 lässt grüßen ;-) Ich bin sehr gespannt, inwieweit man zu Zweit effektiv im Team zusammenspielen kann, für die Serie ist das schon ein radikaler Schnitt. Ich denke nicht, dass das Spiel dadurch zu einer Art modernem Final Fight wird. Das kommt zwar auch aus dem Hause Capcom, würde aber zu Resi nicht so wirklich passen ;-)

 

Fallout 3 wird am 31. Oktober erscheinen, es hat schon Goldstatus. Bei Golem gibt es eine Galerie mit frischen Screenshots. Zu dem Titel ist schon sehr viel gesagt worden, es sieht nach wie vor toll aus und ist defintiv auf meiner Kaufliste gelandet.

Mit Tekken 6 wird ein weiterer großer Spieletitel nicht mehr nur auf Sony´s Daddelkisten erscheinen, sondern erstmals auch auf der Xbox 360. Ich habe dem Spiel heute schon einen eigenen Artikel gewidmet.

Was gibts noch zu sagen? Ach ja, Sony wird alle kommenden PSP-Spiele parallel auf UMD und im PlayStation Store anbieten. Das bedeutet auch, das man mit einer noch kommenden neuen Firmware für die PSP dann direkt auf den Store zugreifen kann und nicht mehr den Umweg über die PS3 gehen muss. Das klingt in der Summe eigentlich ganz okay. Ich kaufe meine Spiele nach wie vor lieber im Laden mit einer Packung, die dann auch im Regal landet, aber gerade bei selteneren Titeln ist der Store dann trotzdem eine gute Alternative.

Noch weitere News und einen Menge Trailer gibts bei Golem.de in deren TGS-Special.

Tekken 6 erscheint auch auf Xbox 360

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Und wieder mal hat es “Bumm” gemacht, was die Exklusivität einer großen Spieleserie angeht. Bei Tekken ist es mit der PS3-Exklusivität ab dem sechsten Teil vorbei. Bandai-Namco hat heute offiziell im Rahmen der Tokyo Game Show mitgeteilt, dass Tekken 6 neben der PS3 auch auf der Xbox 360 erscheinen wird. Damit hat nach Final Fantasy das nächste große Game-Franchise auf beiden großen Plattformen Einzug gehalten.  Und meiner Meinung nach wird eine sogenannte “One Console Future”, also eine einheitliche Plattform zumndest bei den High End Konsolen immer sinnvoller. Aber das ist ein Thema für einen eigenen, ausführlichen Blog-Eintrag. Freuen wir uns doch solange erstmal auf beiden Plattformen auf den Herbst 2009, denn dann soll Tekken 6 erscheinen.

Der Trailer sieht schonmal sehr vielversprechend aus :-)

Xbox 360 Fall Update kommt am 19. November 2008

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Jetzt ist es mehr oder weniger amtlich: Das große Dashboard-Update kommt laut Golem.de am 19. November 2008. Über die Änderungen ist schon viel geschrieben worden, neben dem komplett neuen Benutzerinterface werden auch Avatare kommen, mit denen sich unter anderem auch über Xbox Live kleine Partys abhalten lassen, bei denen man chattet, Fotos tauscht oder einfach zusammen spielt.

Die schönste Neuerung für mich ist aber die Möglichkeit der Vollinstallation der Spiele auf die Festplatte.  Dann liegt die DVD nur zu Kopierschutzzwecken noch im Laufwerk und es ist ansonsten dann deutlich mehr Ruhe. Bei Spielen die ich oft spiele werde ich das mit Sicherheit auch nutzen.

Mal schauen, was es noch an Neuerungen kommt, die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch weitere bis dato nicht bekannte Goodies geben wird.

Nindendo DSi – Points werden nicht auf Wii übertragbar sein und umgekehrt

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Es tut mir fast schon leid, wieder schlechte Nachrichten über den neuen Nintendo DSi zu lesen. Ich mag meinen DS Lite sehr, er ist mein täglicher Begleiter durch den Alltag für den kleinen Spielehunger zwischendurch.

Wie Siliconera berichtet, werden Points, die man für Onlinekäufe im Handel erwirbt oder im Internet auflädt, nur entweder für Wii oder für DSi verwendbar sein. Wer also sein Kärtchen einlösen möchte, der muss sich entscheiden, Punkte aufteilen oder übertragen ist nicht möglich. Was für eine Enttäuschung.

Der Grund liegt darin, dass es keine unifizierten, sprich einheitlichen Accounts gibt und es de facto zwei verschiedene Netzwerkwelten sind.  Damit ist vermutlich auch die Hoffnung passé, dass Virtual Console Klassiker, die man für Wii gekauft hat, auch auf DSi übertragbar sind (sofern sie auch für DSi angeboten werden). Wenn also z.B. Final Fight auch auf DSi erscheint, könnte ich meine Wii-Lizenz nicht dafür benutzen, es ebenfalls auf DSi zu spielen.

Werfen wir doch mal einen kleinen Blick zur Konkurrenz, wie die das handhabt.

Bei Sony habe ich mir für die PS3 über den Store das gute alte Destruction Derby 1 nochmal gekauft. Meine original PS1-CD ist leider bei einem Umzug so verkratzt worden, dass die Audiotracks seitdem immer mal wieder springen. Als alter Fan der Serie bin ich froh, dass bei meiner 40 GB-PS3 zumindest die PS1-Klassiker weiterhin laufen. Doppelt gefreut habe ich mich, dass ich ohne jedes Hickhack, und ohne weitere Extrakosten eben dieses Destruction Derby auch auf meine PSP kopieren konnte. Ich kann es also auf beiden Geräten völlig identisch nutzen, Zuhause auf dem Flatscreen und unterwegs auf der PSP. Das nenne ich kundenfreundlich! Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn auch auf der PSP das gute alte PS1-Logo auftaucht und alles ganz legal ist.

Sony hat, was den Konsolen-Onlineservice angeht, einiges an (berechtigter) Schelte bekommen, insbesondere im Vergleich mit Xbox Live. Aber sie haben sich sehr verbessert und sind, insbesondere bei der Lizenz für klassische Spiele, für mich aktuell der Maßstab der Branche. Da Microsoft keinen Handheld hat, bleibt nur Nintendo als direkter Wettbewerber. Wenn deren Lizenzmodell für DSi und Wii wirklich so umgesetzt wird, hoffe ich auf eine Art Virtual Console-Dienst auch bei Sony, bei dem auch Dritthersteller von Klassikern eine Übertragung auf die PSP erlauben.

Denn dann könnte ich die Spiele auch mal mobil in den Urlaub mitnehmen, ohne entweder die stationäre Konsole abbauen zu müssen (völlig abwegig) oder dasselbe Spiel nochmal kaufen zu müssen (definitiv nicht kundenfreundlich). Sorry Nintendo, da kann ich doch lieber gleich überlegen, die alten Spiele für SNES oder Mega Drive im Original als Modul zu kaufen. Wenn ihr schon einen leistungsstarken Handheld im Angebot habt, der die alten Schätzchen problemlos emulieren könnte, warum darf ein treuer Käufer von euren beiden aktuellen Geräten eine Auswahl an Spielen nicht auf beiden ohne Extragebühr spielen?

Traurig werde ich auch, wenn ich einen Blick zu Microsoft werfe. Deren Live-Dienst ist vom Preis-Leistungsverhältnis her eine Art Mercedes-Benz, nicht das billigste, aber dafür ein gutes Gesamtpaket, wenn nicht das beste. Dort habe ich einen einheitlichen Gamertag, eine Freundesliste und einen Gamerscore und kann bei einigen Spielen sogar gegen PC-Spieler antreten (die den Dienst kostenlos nutzen). Mir ist klar, das auf DSi und auf Wii die Spiele nicht annähernd so gleich sein können wie bei Xbox 360 und PC. Aber trotzdem dürfte es ruhig eine Plattform sein, auf der ich alles zentral im Blick habe.

In Richtung von Nintendo kann ich nur sagen: Bitte, bitte bessert da nach, wenn das alles so stimmt. Die Konkurrenz macht es euch doch deutlich vor, wie man Onlinedienste und Downloads kundenfreundlich gestalten kann, und das auch auf ziemlich abgeschottenen kopiergeschützten Plattformen. Ihr seit die Firma mit den wohl meisten richtig guten Klassikern, Mario, Zelda, Metroid und wie sie nicht alle heißen. Der Begründer vom modernen mobilen Daddeln überhaupt. Euer Onlinedienst hat ein Riesenpotential. Es wäre schade, ausgerechnet dann nicht dem Markt zu folgen und gerade die treuesten Kunden nicht mit gutem Service zu belohnen.

Nindendo DSi bekommt Region-Lock und Parental-Lock

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Schleche Nachrichten für Import-Freunde: Der neue Nintendo DSi wird laut einer Meldung von Golem.de der erste Nintendo-Handheld überhaupt sein, der eine regionale Abspielbeschränkung von Software hat. Also wird ein Programm, das für die USA bestimmt ist, nicht auf einem europäischen DSi laufen. Das gilt Programme, die ganz konventionell aus dem Handel kommen und für Titel aus dem Onlineshop.

Der Regionalcode wird damit begründet, dass Nintendo wegen der neuen Internetfunktionalität für verschiedene Regionen verschiedene Services verfügbar machen will. Allerdings wird jeder DSi generell Internetfunktionalität haben, die Frage ist dann nur, wie stark eingeschränkt.

Darüber hinaus wird es ein von Land zu Land verschiedenes Partental-Lock System geben, bei dem die Eltern festlegen können, ab welcher Altersgrenze welche Spiele gespielt werden dürfen.

Grundsätzlich habe ich Verständnis für diese Schritte, Nintendo hat selbstverständlich das Recht, seine Produkte einzuschränken wie sie wollen. Doch gerade bei Handhelds habe ich mir auch immer wieder mal beim Urlaub in Übersee das eine oder andere Spiel gekauft das entweder hierzulande nie erschienen ist oder teilweise erst mit großer Verzögerung bei uns auf den Markt kam. Das würde mit dem DSi zumindest serienmäßig nicht mehr möglich sein. Auch wenn ich das überhaupt nicht gutheißen kann, es könnte durchaus so sein, dass sich daraus ein ähnliches Hase und Igel-Rennen mit der Homebrew-Szene ergibt wie bei der PSP. Im Gegensatz dazu hat Nintendo bislang eher Ruhe bewahrt und wegen der Ausrichtung auf andere (potentiell auch weniger kopierfreudige) Zielgruppen trotzdem sehr gute Gewinne gemacht.

Die offizielle Begründung mit den regional verschiedenen Internetfunktionalitäten kann ich nicht ganz nachvollziehen, es gibt sehr erfolgreiche Mittel und Wege, z.B. über eine Lokalisierung der IP-Adresse den verfügbaren Content zu beschränken, auch und gerade beim Jugendschutz. Bei PC fällt mir dazu als erstes Steam ein, was sehr gut funktioniert, und bei den Konsolen der Jugendschutz von Xbox Live. Die wenigsten Käufer, gerade bei Nintendo, dürften in der Lage sein oder überhaupt wissen, ob und wie man sowas aushebeln kann. Den Parental-Lock hingegen finde ich ich sinnvoll, vorausgesetzt die Eltern interessieren sich, was der Nachwuchs so spielt. Aber das ist dann nicht mehr Nintendos Problem.

Neulich beim SNES-Entstauben

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Gestern war soetwas wie Konsolen-Reinigungstag, insbesondere bei den Oldies. Man glaubt ja gar nicht, wie trotz Originalverpackung manche Sachen teilweise nach einer gewissen Zeit “angeranzt” sind. Aber das ist nichts, was sich nicht mit Reinigungsspray, Kaltluft-Föhn, Wattepads und viel Zeit regeln läßt. Dabei ist mir eine alte Videokassette in die Hände gefallen, auf der sich neben diversen TV-Peinlichkeiten aus dem Nachmittagsprogramm auch alte Videospiel-Werbung  über die Jahre gehalten hat. Glücklicherweise scheint es bei Youtube genug Freaks zu geben, die auch sowas dort digital verewigen. Deswegen werde ich von Zeit zu Zeit besonders ausgefallene, innovative oder schlicht peinliche Videospiel-Spots hier verlinken.

Den Anfang macht heute das SNES, dieser Spot aus den frühen Neunzigern hatte offenbar das dringende Bedürfnis, auf der Cyberspace-Welle mitzuschwimmen. Wie sonst kann sich ein pickeliger Teenager in eine Art daddelnden Robotron verwandeln? Mit dieser Werbung war Nintendo allerdings in bester Gesellschaft, was das Nachmittagsprogramm angeht. Für damalige Verhältnisse war der Spot ziemlich aufwändig gemacht, mir als Knirps hat er seinerzeit gut gefallen. Und ja, natürlich hat heute vermutlich jeder Herzschrittmacher mehr Rechenleistung als das, was im Spot so enthusiastisch angepriesen wird. Doch seht selbst: 

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