Archive for Oktober, 2008

Xbox 360 Fall Update kommt am 19. November 2008

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Jetzt ist es mehr oder weniger amtlich: Das große Dashboard-Update kommt laut Golem.de am 19. November 2008. Über die Änderungen ist schon viel geschrieben worden, neben dem komplett neuen Benutzerinterface werden auch Avatare kommen, mit denen sich unter anderem auch über Xbox Live kleine Partys abhalten lassen, bei denen man chattet, Fotos tauscht oder einfach zusammen spielt.

Die schönste Neuerung für mich ist aber die Möglichkeit der Vollinstallation der Spiele auf die Festplatte.  Dann liegt die DVD nur zu Kopierschutzzwecken noch im Laufwerk und es ist ansonsten dann deutlich mehr Ruhe. Bei Spielen die ich oft spiele werde ich das mit Sicherheit auch nutzen.

Mal schauen, was es noch an Neuerungen kommt, die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch weitere bis dato nicht bekannte Goodies geben wird.

Nindendo DSi – Points werden nicht auf Wii übertragbar sein und umgekehrt

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Es tut mir fast schon leid, wieder schlechte Nachrichten über den neuen Nintendo DSi zu lesen. Ich mag meinen DS Lite sehr, er ist mein täglicher Begleiter durch den Alltag für den kleinen Spielehunger zwischendurch.

Wie Siliconera berichtet, werden Points, die man für Onlinekäufe im Handel erwirbt oder im Internet auflädt, nur entweder für Wii oder für DSi verwendbar sein. Wer also sein Kärtchen einlösen möchte, der muss sich entscheiden, Punkte aufteilen oder übertragen ist nicht möglich. Was für eine Enttäuschung.

Der Grund liegt darin, dass es keine unifizierten, sprich einheitlichen Accounts gibt und es de facto zwei verschiedene Netzwerkwelten sind.  Damit ist vermutlich auch die Hoffnung passé, dass Virtual Console Klassiker, die man für Wii gekauft hat, auch auf DSi übertragbar sind (sofern sie auch für DSi angeboten werden). Wenn also z.B. Final Fight auch auf DSi erscheint, könnte ich meine Wii-Lizenz nicht dafür benutzen, es ebenfalls auf DSi zu spielen.

Werfen wir doch mal einen kleinen Blick zur Konkurrenz, wie die das handhabt.

Bei Sony habe ich mir für die PS3 über den Store das gute alte Destruction Derby 1 nochmal gekauft. Meine original PS1-CD ist leider bei einem Umzug so verkratzt worden, dass die Audiotracks seitdem immer mal wieder springen. Als alter Fan der Serie bin ich froh, dass bei meiner 40 GB-PS3 zumindest die PS1-Klassiker weiterhin laufen. Doppelt gefreut habe ich mich, dass ich ohne jedes Hickhack, und ohne weitere Extrakosten eben dieses Destruction Derby auch auf meine PSP kopieren konnte. Ich kann es also auf beiden Geräten völlig identisch nutzen, Zuhause auf dem Flatscreen und unterwegs auf der PSP. Das nenne ich kundenfreundlich! Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn auch auf der PSP das gute alte PS1-Logo auftaucht und alles ganz legal ist.

Sony hat, was den Konsolen-Onlineservice angeht, einiges an (berechtigter) Schelte bekommen, insbesondere im Vergleich mit Xbox Live. Aber sie haben sich sehr verbessert und sind, insbesondere bei der Lizenz für klassische Spiele, für mich aktuell der Maßstab der Branche. Da Microsoft keinen Handheld hat, bleibt nur Nintendo als direkter Wettbewerber. Wenn deren Lizenzmodell für DSi und Wii wirklich so umgesetzt wird, hoffe ich auf eine Art Virtual Console-Dienst auch bei Sony, bei dem auch Dritthersteller von Klassikern eine Übertragung auf die PSP erlauben.

Denn dann könnte ich die Spiele auch mal mobil in den Urlaub mitnehmen, ohne entweder die stationäre Konsole abbauen zu müssen (völlig abwegig) oder dasselbe Spiel nochmal kaufen zu müssen (definitiv nicht kundenfreundlich). Sorry Nintendo, da kann ich doch lieber gleich überlegen, die alten Spiele für SNES oder Mega Drive im Original als Modul zu kaufen. Wenn ihr schon einen leistungsstarken Handheld im Angebot habt, der die alten Schätzchen problemlos emulieren könnte, warum darf ein treuer Käufer von euren beiden aktuellen Geräten eine Auswahl an Spielen nicht auf beiden ohne Extragebühr spielen?

Traurig werde ich auch, wenn ich einen Blick zu Microsoft werfe. Deren Live-Dienst ist vom Preis-Leistungsverhältnis her eine Art Mercedes-Benz, nicht das billigste, aber dafür ein gutes Gesamtpaket, wenn nicht das beste. Dort habe ich einen einheitlichen Gamertag, eine Freundesliste und einen Gamerscore und kann bei einigen Spielen sogar gegen PC-Spieler antreten (die den Dienst kostenlos nutzen). Mir ist klar, das auf DSi und auf Wii die Spiele nicht annähernd so gleich sein können wie bei Xbox 360 und PC. Aber trotzdem dürfte es ruhig eine Plattform sein, auf der ich alles zentral im Blick habe.

In Richtung von Nintendo kann ich nur sagen: Bitte, bitte bessert da nach, wenn das alles so stimmt. Die Konkurrenz macht es euch doch deutlich vor, wie man Onlinedienste und Downloads kundenfreundlich gestalten kann, und das auch auf ziemlich abgeschottenen kopiergeschützten Plattformen. Ihr seit die Firma mit den wohl meisten richtig guten Klassikern, Mario, Zelda, Metroid und wie sie nicht alle heißen. Der Begründer vom modernen mobilen Daddeln überhaupt. Euer Onlinedienst hat ein Riesenpotential. Es wäre schade, ausgerechnet dann nicht dem Markt zu folgen und gerade die treuesten Kunden nicht mit gutem Service zu belohnen.

Nindendo DSi bekommt Region-Lock und Parental-Lock

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Schleche Nachrichten für Import-Freunde: Der neue Nintendo DSi wird laut einer Meldung von Golem.de der erste Nintendo-Handheld überhaupt sein, der eine regionale Abspielbeschränkung von Software hat. Also wird ein Programm, das für die USA bestimmt ist, nicht auf einem europäischen DSi laufen. Das gilt Programme, die ganz konventionell aus dem Handel kommen und für Titel aus dem Onlineshop.

Der Regionalcode wird damit begründet, dass Nintendo wegen der neuen Internetfunktionalität für verschiedene Regionen verschiedene Services verfügbar machen will. Allerdings wird jeder DSi generell Internetfunktionalität haben, die Frage ist dann nur, wie stark eingeschränkt.

Darüber hinaus wird es ein von Land zu Land verschiedenes Partental-Lock System geben, bei dem die Eltern festlegen können, ab welcher Altersgrenze welche Spiele gespielt werden dürfen.

Grundsätzlich habe ich Verständnis für diese Schritte, Nintendo hat selbstverständlich das Recht, seine Produkte einzuschränken wie sie wollen. Doch gerade bei Handhelds habe ich mir auch immer wieder mal beim Urlaub in Übersee das eine oder andere Spiel gekauft das entweder hierzulande nie erschienen ist oder teilweise erst mit großer Verzögerung bei uns auf den Markt kam. Das würde mit dem DSi zumindest serienmäßig nicht mehr möglich sein. Auch wenn ich das überhaupt nicht gutheißen kann, es könnte durchaus so sein, dass sich daraus ein ähnliches Hase und Igel-Rennen mit der Homebrew-Szene ergibt wie bei der PSP. Im Gegensatz dazu hat Nintendo bislang eher Ruhe bewahrt und wegen der Ausrichtung auf andere (potentiell auch weniger kopierfreudige) Zielgruppen trotzdem sehr gute Gewinne gemacht.

Die offizielle Begründung mit den regional verschiedenen Internetfunktionalitäten kann ich nicht ganz nachvollziehen, es gibt sehr erfolgreiche Mittel und Wege, z.B. über eine Lokalisierung der IP-Adresse den verfügbaren Content zu beschränken, auch und gerade beim Jugendschutz. Bei PC fällt mir dazu als erstes Steam ein, was sehr gut funktioniert, und bei den Konsolen der Jugendschutz von Xbox Live. Die wenigsten Käufer, gerade bei Nintendo, dürften in der Lage sein oder überhaupt wissen, ob und wie man sowas aushebeln kann. Den Parental-Lock hingegen finde ich ich sinnvoll, vorausgesetzt die Eltern interessieren sich, was der Nachwuchs so spielt. Aber das ist dann nicht mehr Nintendos Problem.

Neulich beim SNES-Entstauben

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Gestern war soetwas wie Konsolen-Reinigungstag, insbesondere bei den Oldies. Man glaubt ja gar nicht, wie trotz Originalverpackung manche Sachen teilweise nach einer gewissen Zeit „angeranzt“ sind. Aber das ist nichts, was sich nicht mit Reinigungsspray, Kaltluft-Föhn, Wattepads und viel Zeit regeln läßt. Dabei ist mir eine alte Videokassette in die Hände gefallen, auf der sich neben diversen TV-Peinlichkeiten aus dem Nachmittagsprogramm auch alte Videospiel-Werbung  über die Jahre gehalten hat. Glücklicherweise scheint es bei Youtube genug Freaks zu geben, die auch sowas dort digital verewigen. Deswegen werde ich von Zeit zu Zeit besonders ausgefallene, innovative oder schlicht peinliche Videospiel-Spots hier verlinken.

Den Anfang macht heute das SNES, dieser Spot aus den frühen Neunzigern hatte offenbar das dringende Bedürfnis, auf der Cyberspace-Welle mitzuschwimmen. Wie sonst kann sich ein pickeliger Teenager in eine Art daddelnden Robotron verwandeln? Mit dieser Werbung war Nintendo allerdings in bester Gesellschaft, was das Nachmittagsprogramm angeht. Für damalige Verhältnisse war der Spot ziemlich aufwändig gemacht, mir als Knirps hat er seinerzeit gut gefallen. Und ja, natürlich hat heute vermutlich jeder Herzschrittmacher mehr Rechenleistung als das, was im Spot so enthusiastisch angepriesen wird. Doch seht selbst: 

Xbox 360 – Jasper Hardwarerevision im Handel gesichtet

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Die langerwartete neue Hardwarerevision „Jasper“ der Xbox 360 scheint jetzt im Handel zu sein. In der Xbox 360 DVD Drive Database gibt es erste Kaufmeldungen aus den USA, Frankreich und Großbritannien. Das läßt den Schluss zu, dass wir auch in Kürze in Deutschland mit diesem Board rechnen können.

Jasper ist nicht ohne Grund das wohl unter Insidern am meisten erwartete Hardware-Update für die Xbox 360. Erstmals ist nun auch die GPU in 65nm gefertigt, beim letzten großen Update (Codename Falcon) wurde schon die CPU auf dieses Maß geschrumpft.

Von der neuen Revision darf man erwarten, dass einer der Hauptgründe für den berüchtigten RROD nun entfällt. Denn bei den älteren Versionen vom Grafikchip kam es aufgrund von Hitzeproblemen zu einer relativ hohen Ausfallrate. Das neue Design dürfte wegen der geringeren Größe entsprechend weniger Hitze produzieren und auch eine geringere Leistungsaufnahme haben. Bleibt zu hoffen, dass als Sahnehäubchen die Kühlung auch leiser ausfallen wird als noch bei den Vorgängermodellen. Informationen dazu werden mit Sicherheit in den nächsten Tagen durchs Internet gehen.

Die Jasper-Modelle kann man laut der Quelle an folgenden Merkmalen erkennen:

  • MFR (Herstelldatum) 2008-08-06 und später (internationale Datumsschreibweise)
  • LOT 8031 und höher
  • TEAM Vermerk: CSON

Zu sehen bekommt man diese Daten an der Konsole, indem man am Karton eine kleine Klappe aufmacht. Durch diese Klappe sieht man die Stelle an der Rückseite der Konsole, wo diese Informationen angebracht sind. Es braucht also niemand beim Media Markt um die Ecke die Kartons aufzureißen 😉

In diesem Herbst dürfte es ohnehin in so manchem Wohnzimmer leiser werden, denn mit dem großen Herbst-Update für das Dashboard werden auch Komplettinstallationen von Spielen auf der Festplatte als Wahlmöglichkeit Realität. Dann braucht die DVD nur zu Kopierschutzzwecken im Laufwerk sein und wird nicht mehr zum Nachladen verwendet. Schöne neue leise Microsoft-Welt 🙂

Neues Update für GT5 Prologue

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Gran Turismo 5 Prolugue hat das nächste große Update verpasst bekommen, und ist damit intern bei Version 3.xx angekommen. Nach rund 10 Minuten ist das Update erledigt, die markanteste Änderung sind drei neue Fahrzeuge:

  • Ferrari California
  • GT by Citroen
  • Lotus Evora

Bemerkenswert ist vor allem der GT von Citroen, dieses Auto ist ein Showcar für den Pariser Autosalon und wurde gemeinsam von Polyphony Digital (also den GT-Machern) und Citroen designt. Soweit ich weiß gab es so eine Kooperation bislang noch nie. Fraglich ist leider, wie immer bei Showcars, wieviel von den Designelementen wir irgendwann in den Serienfahrzeugen finden werden. Bei AUTOBILD gibt es zu dem Wagen ein sehr schönes Special.

Beim Nissan GT-R hatten die Jungs von Polyphony Digital auch ihre Finger im Spiel: Beim Design und der Menüführung vom Bordcomputer hat Nissan sie um Rat gefragt und gemeinsam mit ihnen bis zur Serienreife gearbeitet. Und dieser Bordcomputer, der unter anderem Spritverbrauch und die aktuellen G-Kräfte anzeigt, hat es bis ins fertige Auto geschafft.

Beim Update heute gab es noch einige Anpassungen des Penalty-Systems, Bugbeseitigungen bei der Stuerung, eine Anpassung des Schwierigkeitsgrads und Performanceoptimierungen.

Hugo: Früher war eben doch nicht alles besser

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Zum Feiertag bin ich auf ein ganz besonderes Netzfundstück gestossen, was einige von den älteren Hasen noch gut kennen dürften. Wenn man heutzutage bei kleineren Fernsehsendern reinzappt, bevorzugt zu später Stunde, dann wird man mit intellektuell äußerst fragwürdigen „Call-In Shows“ förmlich bombardiert. Ich denke, dazu muss ich nicht viele Worte verlieren. Das Grauen und die dahinter steckende Masche ist vermutlich jedem, der mehr IQ hat als ein Türstopper, hinlänglich bekannt.

Im Werbejargon wird sowas gerne als „Mitmach-TV“ bezeichnet, wobei das „Mitmachen“ wohl in erster Linie darin besteht, kostenpflichtig per Telefon nicht durchzukommen, oder wenn man es schafft, ebenso kostenpflichtig den erfragten Begriff nicht zu wissen. Ist aber auch kein Wunder, wenn man z.B. bei Automarken, die mit „A“ anfangen, dummerweise vor 80 Jahren in England geschlossene Kleinwagenhersteller gerade nicht parat hat. Sowas sollte doch zur Allgemeinbildung gehören 😉 Audi wäre da auf keinen Fall ein naheliegender Begriff. Was allzu unterbelichtete Zuschauer trotzdem nicht davon abhält, mehrmals den falschen Begriff zu nennen. Aber lassen wir das.

1994 gab es dieses fernsehgewordene Grauen zum Glück noch nicht. Dafür hatte man allerdings die Möglichkeit, bei Hugo anzurufen. Dem damaligen „Alles-Interaktiv-und-alles-Multimedia-und-so“-Hype folgend, hatte Kabel 1 ein neuartiges Sendekonzept auf die Mattscheibe gebracht.

Über die Telefontasten konnte man einem kleinen Gnom namens „Hugo“ durch eine Reihe von Minispielen steuern. „Interaktiv“ war das ganze deswegen, weil man Hugo z.B. bei der Fahrt durch eine Mine über die Telefontasten 4 und 6 vor Hindernissen ausweichen lassen konnte. Oder eben auch nicht, denn oft genug haben grauenvoll lange Latenzzeiten zwischen „Es wird auf dem Bildschirm angezeigt“ und „Benutzer drückt auf seinem Telefon herum“ und „Der Befehl wird endlich ausgeführt“ den kleinen Gnom in die Hölle geschickt. Nach drei Versuchen war dann für den Zuschauer „Game Over“.  Das ganze wurde von den immer gleichen flapsigen Sprüchen von Hugo kommentiert, man hätte vermutlich statt Hugo problemlos Fips Asmussen in die Spiele einbinden können und es wäre wohl niemandem aufgefallen.

War das am Anfang ja noch irgendwie interessant, so nutzte sich diese Idee, nicht zuletzt wegen den immer gleichen Spielen, doch sehr schnell ab. Da konnten auch die quirligen, vor einem Bluescreen herumhüpfenden Moderatorinnen nichts mehr reißen. Aber was sollten sie auch machen, nach dem hundersten „Du musst die Vier drücken!“ wäre ich vermutlich schon lange wahnsinnig geworden.

Die Sendung hielt sich immerhin bis 1997 im Fernsehen. Damals vermutlich voll auf der Höhe der Zeit ist sie rückwirkend ein ziemlich skurriles TV-Unikum. Laut, schrill und sich ständig wiederholend. Und trotzdem irgendwie noch nett gemeint und harmlos, wenn man sich das heutige „Mitmach-TV“ anschaut. Das ist noch lauter, noch schriller und irgendwie noch viel peinlicher.

Neuer Handheld – Nintendo DSi kommt

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Die Gerüchteküche in den vergangenen Tagen hat ja schon ziemlch gebrodelt, aber jetzt ist die Katze aus dem Sack. Auf der Tokyo Game Show hat Nintendo offiziell den neuesten Spross seiner DS-Familie namens DSi enthüllt.

Dabei handelt es sich nicht um eine komplette Neuentwicklung, sondern vielmehr um eine Art größeres Update für den Nintendo DS lite.

Die größte Neuerung sind zwei (!) Kameras, die einmal im Deckel und im inneren Scharnier angebracht sind. Die „Scharnier-Kamera“ hat eine Auflösung von 640×480 Pixeln, die Kamera auf dem äußeren Deckel immerhin 3 Megapixel.

Und da Fotos eben auch nicht gerade klein sind, wurde dem Gerät ein SD-Kartenschacht spendiert. Fotos können auf dem Touchscreen verändert werden und in der Wii mittels der Speicherkarte auch weitergenutzt werden. Nicht klar ist im Moment, ob man die Fotos auch auf einem PC anschauen kann. Als sicher darf gelten, dass es Spiele geben wird, die von den Kameras intensiv Gebrauch machen werden.

Mit diesem neuen SD-Slot soll man laut Heise.de auch Sound-Datein speichern können, jedoch nur im AAC-Format. Wer jetzt gerne seinen MP3-Player ausmustern möchte: Leider hat Nintendo bis jetzt noch nichts zu einer Abspielmöglichkeit für MP3´s gesagt.

Nintendos DSi ist mit 214 Gramm Kampfgewicht sage und schreibe 4 Gramm leichter als der Nintendo DS, was allerdings angesichts der neuen zusätzlichen Hardware in Ordnung geht. Mit den Maßen 137 mm x 74,9 mm x 18,9 mm ist die DSi 2,6 mm dünner als der DS lite. Leider musste dafür der Slot für die Gameboy Advance-Spiele  entfallen. Bei meinem DS lite benutze ich den schon oft und gerne, also bin ich damit nicht so glücklich. Vermutlich gehöre ich damit aber zu einer Minderheit, die die „alten“ Module noch intensiv nutzt.

Die Displays sollen laut Golem.de 3,25 Zoll groß sein, statt 3 Zoll wie noch beim DS Lite, das klingt angenehm. Gerade bei so kleinen Abmessungen machen sich auch geringe Vergrößerungen ziemlich gut bemerkbar.

Kleiner und leichter, das sind meistens gute Anzeichen dafür, das die Leistungsaufnahme (sprich der Stromverbrauch) geringer ausfällt als bei einem Vorgängermodell. Beim DSi scheint das allerdings leider nicht zu gelten. Schaffte es der DS lite bei voller Bildschrimhelligkeit 5-8 Stunden durchzuhalten, so schrumpft die Laufzeit bei der DSi auf 3-4 Stunden. Mag sein, das das an der neuen höchsten Helligkeitsstufe liegt, es gibt jetzt insgesamt 5 (statt 4 beim DS lite). In der schwächsten Stufe werden daraus immerhin 9-14 Stunden. Zum Vergleich: Beim DS lite waren das 15-19 Stunden. Naja, Traumwerte sind das nicht, ich hoffe es wird einen optionalen Zusatzakku geben, der länger durchhält. Beim DS lite macht mir gerade die lange Akkulaufzeit unterwegs auf Reisen doch viel Freude.

Die DSi wird einen neuen Stromanschluss haben, der nicht zum DS lite kompatibel ist, frühentschlossene Käufer einer Japan-Version werden also wie in der guten alten Handheld-Zeit nicht um einen Spannungswandler herumkommen.

Aber der Import dürfte sich ohnehin, wenn überhaupt, nur für wirklich sehr eilige Fanboys lohnen: Das Gerät soll in Japan schon am 1. November 2008 für umgerechnet 129 Euro in den Handel kommen, bei uns kann man im Frühjahr 2009 damit rechnen. Da der DS lite wohl auch weiterhin im Angebot bleiben soll, dürfte für die DS lite im Vergelich hierzulande ein gewisser Preisaufschlag fällig werden.

Im Gegensatz zum Vorgänger wird bei der DSi ein Webbrowser von vornherein fest integriert sein, und es soll einen neuen Download-Shop für Spiele geben. Bei diesem Thema sehe ich im Vergleich zur Konkurrenz ohnehin einen großen Nachholbedarf, höchste Zeit das sowas im größeren Stil kommt.

Ich denke, die DSi stellt eher eine Evulotion statt einer Revolution dar, was allerdings nach dem radikal anderen Nutzungskonzept seit dem „Ur“-DS keine echte Überraschung ist. Es bleibt abzuwarten, wie innovativ die neuen Spiele die Kameras nutzen. Gut finde ich, das der DS lite weiterhin im Programm bleibt. Wer also nicht wirklich dieses DS-Update sofort braucht, der dürfte auch in absehbarer Zeit mit neuen Titeln versorgt werden, zumal beide Handhelds von der technischen Basis (CPU, RAM) vermutlich kaum Unterschiede haben. Die DSlite soll mehr Hauptspeicher haben, allerdings gibt es dazu noch keine weiteren Informationen.

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