Archive for Oktober, 2008

Fundstück der Woche: Werden bald auch Gesellschaftsspiele indiziert?

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Ich habe lange überlegt, was ich zu diesem Spot schreiben kann. Ehrlich. Aber vor lauter Lachen fällt mir nichts mehr dazu ein 🙂 Man beachte auch die „BAVARIA“-Klamotten. Bin ich der einzige, der da an die CSU denken muss?  😉

Interlacing bei neuer PSP 3000 soll ein „Feature“ sein

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Ich bin ein wenig irritiert. Bei der neuesten PSP-Revision (3000) gibt es ein neues Display, das heller ist als bei den Vorgängermodellen. Das sind prinzipiell erstmal gute Nachrichten, auch wenn´s die Akkulaufzeit 20-30 Minuten verkürzt. Wer das nicht mag kann die Helligkeit ja auch reduzieren.

Jetzt sind aber im Netz Berichte von Usern aufgetaucht, die von einem Interlacing-Effekt bei dem neuen Display berichten. Hier ist eine Quelle, wo man das sieht.

Auf Nachfrage bei Sony gab es die Antwort, das es ein „Feature“ sei und das ein Software-Patch nicht in Planung ist, weil es an der Hardware liegt. Das stimmt mich ziemlich nachdenklich, wenn ich mir das Vergleichsbild in der Quelle anschaue. Natürlich darf man nicht vergessen, dass mit dem Wort „Feature“ anders als bei uns nicht zwangsläufig eine Art von nennenswertem Vorteil gemeint sein muß (wie oft auf Verpackungen von Elektrogeräten angepriesen); man könnte das in diesem Fall eher mit „Eigenschaft des Displays“ übersetzen. Es verursacht eben dieses Interlacing. Ich habe noch kein aktuelles 3000er Modell in den Händen gehabt, um es mir selbst „live“ anzuschauen, aber so wie es aussieht bin ich mit meiner „Ur“-PSP vom September 2005 displaytechnisch besser dran. Mal schauen, wie sich diese Geschichte entwickelt, das paßt irgendwie nicht zu Sony´s Premium-Anspruch bei der PSP.

Media Control: Kräftige Umsatzsteigerungen bei Videospielen

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Media Control hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, aus der hervorgeht, dass der Videospielmarkt scheinbar keine Konsumflaute oder Finanzkrise kennt. Hier die Pressemitteilungen in Häppchen und jeweils meine Einschätzung dazu.

„Videospiele gehören in Deutschland zu den beliebtesten Freizeitmedien. Im dritten Quartal 2008 stiegen die Umsätze mit Konsolensoftware auf 131 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 17,5 Prozent zum gleichen Vorjahreszeitraum, wie media control GfK auf Basis des wöchentlichen Panelmarktes mitteilt. Insgesamt 3,7 Millionen Spiele kauften Verbraucher zwischen Juli und September 2008 – ein Plus von 10,0 Prozent. „Der Markt profitiert von der stetig wachsenden Fangemeinde der Videospiele“, sagt Ulrike Altig, Geschäftsführerin von media control GfK.“

17,5 Prozent  Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr sind schon ein starkes Brett. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals zuvor so ein hohes Marktvolumen in der Branche gesehen haben, weder in den 90ern, noch auf dem Höhepunkt des ersten Konsolenbooms vor dem großen Crash 1983. Und der heutige Markt ist mit dem von 1983 nur wenig vergleichbar, damals gab es schlicht zu viele schlechte Spiele, und die Heimcomputer holten die Konsolen leistungsmäßig ein. Natürlich waren das nicht die einzigen Gründe, aber beide sind auf dem heutigen Markt nicht relevant. Richtig schlechte Ausschußware gibt es aktuell eigentlich kaum (je nach Geschmack), und der PC ist immer weniger ein Benchmark für die Konsolen, die sich von diesem weitgehend emanzipiert haben.

„Der Nintendo DS ist mit aktuell 36,4 Prozent Anteil an der Gesamtverkaufsmenge aller Videospiele eindeutiger Marktführer bei der Software. 1,4 Millionen Spiele (Q3 2007: 1,2 Millionen) gingen im abgelaufenen Quartal für den Handheld über die Ladentheken. Für Sonys PlayStation 2 (PS2) wurden knapp halb so viele Spiele verkauft. PS2-Software hielt sich mit 17,4 Prozent Mengenanteil auf Rang zwei. Software für die Next-Generation-Konsole Nintendo Wii erreichte 15,0 Prozent Anteil. Zusammen mit der DS erzielten die beiden Nintendo-Konsolen im dritten Quartal über 50 Prozent Marktanteil bei der Software.“

Die Zahlen zum DS sind keine wirkliche Überraschung und schon seit mehreren Quartalen auf einem hohen und stetig steigendem Niveau. Auffällig ist, dass nach wie vor der „Oldie“ PS2 vor allen Next-Gen Konsolen (ohne Handhelds) liegt, wie man auch weiter unten sieht. Die Softwareentwicklung für die PS2 ist mittlerweile vergleichsweise kostengünstig und einfach, viele Titel sind mittlerweile eine Art Low-Budget Umsetzung von Titeln für die „großen“ Konsolen und erreichen damit ein anderes Marktsegment. Das verspricht nach wie vor ein lukratives Geschäft für Third Party Entwickler. Schlecht hingegen ist das eigentlich für Sony (und auch Microsoft), denn diese Kunden haben nicht den Anspruch der Core-Gamer nach neuester Technik und sind dementsprechend schwerer davon zu überzeugen, sich Xbox 360, PS3 und Co zuzulegen. Besonders ärgerlich: Die aktuellen PS3-Modelle können keine PS2-Spiele abspielen, damit dürfte Sony Kunden verlieren, die die PS3 als Upgrade in Erwägung ziehen könnten. Sony muss aufpassen, dass sie sich mit der PS2 nicht eine Art Windows XP im eigenen Haus schaffen und die Kunden bis zur nächsten Konsolengeneration „aussetzen“, wie Microsoft das bei den Betriebssystemem für den PC mit dem (oft zu unrecht gescholtenen) Windows Vista gerade erlebt. Das bedeutet im Klartext: der Preis für die Konsole müsste runter, und noch mehr Spiele für die breite Masse her.

„Auch Softwareabsätze für die stationären Next-Gen-Konsolen Sony PlayStation 3 (PS3) und Microsoft Xbox 360 legten zu. Die Zahl der verkauften PS3-Spiele vervierfachte sich im dritten Quartal 2008 zum Vorjahr. Auf sie entfielen mit 10,8 Prozent Anteil an der Gesamtverkaufsmenge die viertgrößten Marktanteile. Platz fünf belegt Xbox-360-Software mit 7,0 Prozent.“

Im direkten Vergleich zu Microsoft steht Sony aktuell etwas besser da, eine Vervierfachung der Softwareverkäufe im Vergleich zum Vorjahresquartal ist schon eine deutliche Marke. Microsoft hat mit den jüngsten Preissenkungen schon darauf reagiert, und auch deren Verkäufe haben angezogen. Ich bin sehr gespannt, wie sich beide Konsolen im Weihnachtsgeschäft schlagen, Sony hat aktuell den höheren Marktanteil, was den Softwareverkauf angeht; Microsoft hingegen einen deutlichen Preisvorteil, der sich auch mit Nintendo´s Wii messen kann.

„Ulrike Altig zu den aktuellen Entwicklungen: „Dank innovativer Konzepte erschließen die Hersteller und Publisher erfolgreich neue Zielgruppen.“ So war „Wii Fit“, ein neuartiges Sport- und Fitnessspiel, der Topseller im dritten Quartal. Dahinter landeten „Mario Kart Wii“ und „Super Smash Bros. Brawl“ auf dem Treppchen. „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ für Nintendo DS kam auf Rang vier ins Ziel.“

Nintendo hat, was Innovationen für die breite Masse angeht, eindeutig den richtigen Riecher gehabt. Die Frage ist, wie sich dieser Trend weiterentwickelt, speziell wenn man bedenkt, dass es nicht nur Casual Gamer da draußen gibt. Diese wollen mit anspruchsvollerer Software bedient werden, die in der Entwicklung deutlich teurer ist und damit ein höheres unternehmerisches Risiko bedeutet. Sony´s Home und das große Dashboard-Update für Xboc 360 zielen ziemlich direkt ebenfalls auf diese neue Kundengruppe, es darf als sicher gelten, dass sowohl Sony als auch Microsoft verstärkt die Erfolgskonzepte von Nintendo übernehmen werden. Solange es auch weiterhin guten Nachschub für die Core Gamer gibt, und die Spiele für die Casuals innovativ sind, sehe ich da kein Problem. Aber zur Erinnerung: 1983 ist unter anderem auch deswegen passiert, weil es zu viele Spiele gab, die zu ähnlich waren und zu anspruchslos. Das sollten alle drei Konsolenhersteller im Hinterkopf behalten. Es sind die wirklich guten Spiele, die Meilensteine, die die Branche vorwärts gebracht haben. Und es war die Masse an schlechter Software, die auch schonmal den Markt zusammenbrechen ließ.

(News gefunden bei Golem.de)

Heute schon gefrühstückt?

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Es gab mal eine Zeit, da war Pac-Man absoluter Videospiel-Kult. Okay, das gilt im Prinzip heute auch noch, nur muss sich der angesägte gelbe Puck heute den Platz mit den Marios, Sonics und Links dieser Welt teilen.

In den frühen 80ern war die Pac-Man Marketingwelt offenbar noch um einiges einfacher, und es gab eine ganze Fülle an Merchandise. Den Vogel abgeschossen hat aber diese Werbung für Pac-Man Frühstücksflocken. Man nehme ein 80er-Jahre Kinderballett, eine Werbemelodie, wo möglichst oft „You can do the Pac-Man“ geträllert wird, dazu drei zuckerreiche Geistertypen in verschiedenen Farben, und schon ist der „part of a good breakfast“ fertig. Leider scheint es dieses fulminante Produkt nicht bis nach Deutschland geschafft zu haben, wer möchte zum Frühstüück denn nicht die Cholesterin-Geister aufessen, die die Werbung rief? 😉

 

New Xbox Experience – Genauere Informationen zur Speicheraufrüstung

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In den letzten Tagen geisterten diverse Informationen (und noch viel mehr Mutmaßungen), die das große Herbst-Update betreffen, auch bekannt als New Xbox Experience (NXE). Der Grund der Verwirrung ist, dass für das Update 128 MB freier Speicher erforderlich sind, solange man auch Xbox Live nutzen möchte. Wer keine Festplatte hat, benötigt also mindestens eine Memorycard mit dieser Speichergröße.

Da es bei der Core-Version im Standard-Bundle keine Memorycard gibt, und diese auch keine Festplatte hat, stellt das einige User vor Probleme. Denn um zumindest Spielstände sichern zu können, ist dann eine Memory-Card als Zubehör zwingend erforderlich. Und die wurden auch teilweise mit einer Kapazität von 64 MB verkauft (und ich glaube am Anfang auch mit 32 MB).

Da ist es ziemlich logisch, dass einige User mit diesem Update Schwierigkeiten haben würden. Seit einigen Tagen hält sich das Gerücht, das Microsoft eine Lösung präsentieren wird. Und die scheint jetzt gefunden zu sein.

Auf dieser Seite kann man sich unter Angabe von Seriennummer und Product ID seiner 360 anmelden. Bei Konsolen, die dann zugelassen sind, gibt es die Möglichkeit, eine 20 GB Festplatte für 20 Dollar zu kaufen. Für 30 Dollar gibt es dann die Festplatte und dazu noch drei Monate Xbox Live. Das Angebot scheint bisher nur für US-Kunden zu gelten, und Golem.de konnte noch keine Stellungnahme von Microsoft Deutschland bekommen. Wenn´s denn so auch bei uns kommt, wäre das ein ziemlich faires Angebot, wenn man bedenkt das eine 20 GB Festplatte für die Xbox 360 sonst um die 90 Euro kostet. In einigen Foren habe ich etwas davon gelesen, dass diese Festplatten „refurbished“ sein sollen, also aufbereitete Festplatten sind, die z.B. aus Rückläufern stammen. Dafür gibt es keinerlei Fakten im Moment, und ich halte das auch für ziemlich unwahrscheinlich. Vielmehr kann Microsoft mit dieser Aktion zum einen die Core-Besitzer glücklich machen, die bisher keine Festplatte haben und zum anderen eventuelle Lagerbestände abbauen, wenn es welche gibt. Es dürfte selten vorkommen, dass Festplatten bei Reparaturen eingeschickt werden, und falls doch, ist die Instandsetzung viel zu teuer.

Wie bei Golem.de berichtet wird, gibt es noch eine zweite Option. Wer keine Festplatte kaufen möchte, der bekommt kostenlos eine 512 MB Memorycard. Hierzulande soll die Festplatte umgerechnet 15 Euro kosten, zusammen mit den drei Monaten Gold-Mitgliedschaft 25 Euro. Für den Kauf ist eine Kreditkarte nötig.

Als Xbox 360 Premium-Besitzer mit nachgerüsteter 120 GB Festplatte könnte mich diese Nachricht ja im Grunde völlig kalt lassen. Und allzuviele 360-Besitzer dürften auch nicht betroffen sein, wer nur eine kleine Memorycard hat, wird wohl auch Xbox Live oder wenig oder gar nicht benutzen. Aber das Microsoft gerade diese kleine Gruppe trotzdem nicht vergißt bzw. abschreibt und ihr so ein günstiges Angebot macht, ist schon bemerkenswert. Man hätte die User auch einfach lapidar auf das Zubehör zum normalen Vollpreis verweisen können. Das das eben nicht so gehandhabt wird, zeigt sehr deutlich, dass jeder Kunde mittlerweile hart umkämpft ist und man niemanden an Wettbewerber verlieren möchte, von schlechter Presse ganz zu schweigen. Das alles wurde in diesem Fall ziemlich elegant gelöst.

Uns als Kunden kann dieser aktuelle „Goodwill“ nur freuen.

Sony: Firmware 5.0 für PSP und 2.50 für PS3 im Anmarsch

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Sony´s Firmwarekarussell dreht sich lustig weiter, in den nächsten Tagen werden wir wohl wieder mit entsprechenden Updates beglückt, hier kurz zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen:

PSP Firmware 5.0

  • Einbindung des PlayStation Network ins Dashboard: Kontoverwaltung und PSP-Downloads sind dann ohne den Umweg über die PS3 möglich
  • Sleep timer: Wer die PSP als Ipod-Ersatz nutzt, kann einstellen, wann die PSP sich bei der Musikwiedergabe ausschaltet
  • Fullscreen-Keyboard zur Texteingabe

PS3 Firmware 2.50

  • Unterstützung für das original PS3 Bluetooth-Headset
  • Trophäenbereich: Es wird angezeigt, wie weit man von der nächsten Trophäenstufe entfernt ist
  • Screenshot-Funktion für Titel, die die Funktion unterstützen
  • Videosplit-Funktion: Videos lassen sich in ein, zwei oder fünf Minuten Segmente aufteilen und können über die Oberfläche ausgewählt werden
  • Energiesparfunktionen: Der Controller schaltet sich auf Wunsch nach einer bestimmten Zeit ab, wenn er nicht benutzt wird. Die Konsole kann sich nach einem Download oder einer Installation automatisch abschalten

Die neuen Features bei beiden Geräten finde ich größtenteils sehr sinnvoll, nur bei der Screenshot- und der Videosplit-Funktion verstehe ich den Sinn noch nicht so ganz, besonders bei letzterer. Das könnten Funktionen sein, mit denen man bei „Home“ seinen Freunden Erfolge oder besondere Szenen zeigen könnte, also so eine Art Youtube-Videoschnitthilfe. Aber das ist eine reine Vermutung 🙂

Persönlich freue ich mich am meisten auf die PSN-Einbindung bei der PSP, das verspricht mehr Komfort und der große Bruder PS3 kann dabei ausgeschaltet bleiben. Bei dem finde ich die Energiesparoptionen sehr sinnvoll, gerade als Keine-Fernbedienung-Besitzer vergesse ich bei einem Film manchmal, den Controller auszumachen und muss ihn dann bisher öfter laden.  Das Controllerabschalten und der automatische Shutdown nach einem Download sind bei der Xbox 360 schon seit einigen Jahren Standart, ich finde es nur sinnvoll und logisch, dass Sony hier nachzieht. Hätte von mir aus auch früher kommen können 🙂

(News gefunden bei Golem.de)

Fundstück der Woche: Atari 2600 Werbespot von 1981

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Was haben Österreich und ein Atari 2600 gemeinsam? Typischerweise nicht besonders viel. Und dieses Fundstück aus der Telespiel-Mottenkiste zeigt, das das für beide Beteiligten auch ganz gut ist.

In diesem unsäglichen Machwerk aus dem Jahr 1981 versucht ein absolut authentischer „Professor von Busch“ unschuldigen Toys’R’Us Kunden in den USA den Atari 2600 schmackhaft zu machen. Die Qualität der Aufnahme ist etwas bescheiden, der gute Mann könnte auch „Professor von Pfusch“ heißen, wer weiß das schon. Passen würde es auf jeden Fall noch besser. Mit unerträglichem pseudo-deuschem Dialekt werden dort den „Kunden“ (sprich: apathischen TV-Werbeopfern) Spielemodule schon ab 18,87 $ angepriesen, das ganze in eine Art Lektion. Bei solchen Professoren würde ich die Uni sofort hinschmeißen. Da kann auch der Papagei „Helmut“ nichts mehr rausreißen. Das alles klingt zu unglaublich, um wahr zu sein? Dann bitte mal auf Play klicken und hoffen, dass die letzte Mahlzeit nicht doch noch die Flucht nach vorn antritt. Dieser Spot ist defintiv ein Fall für den hintersten Giftschrank jeder Firma 😉

 

Wird Diablo 3 auch für Konsolen erscheinen?

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Wer sich ein bisschen in der PC-Spielewelt auskennt, der weiß das es mittlerweile nur wenige bekannte Publisher gibt, die noch einen Bogen um die Konsolen machen. Zu attraktiv sind die Aussichten, auf relativ gut gesicherten, einheitlichen Plattformen mit schnell wachsender Nutzerzahl bessere Gewinne zu erzielen als nur auf dem relativ offenen PC mit seinen unzähligen Möglichkeiten der Hardwarekonfiguration. Blizzard und Crytek sind zwei Beispiele, die nach wie vor gegen diesen Strom schwimmen.

Zumindest bei Blizzard gibt es jetzt einen kleinen Hoffnungsschimmer, laut einer Meldung bei Shacknews wird zumindest darüber diskutiert, ob Diablo 3 auch für Konsolen umgesetzt wird.

Demnach scheint man der Meinung zu sein, das Diablo von allen Blizzard-Spieletiteln am besten auf einer Konsole zu steuern wäre. Wenn es zu einer Entscheidung für die Konsolen kommt, soll Diablo 3 dann allerdings kein einfacher Port werden, sondern eine hochqualitative Umsetzung.

Viel mehr ist den Blizzard-Jungs wohl noch nicht zu entlocken gewesen, immerhin ist es ein Fortschritt, dass die Konsolen von ihnen nicht mehr kategorisch ausgeschlossen werden. Diese ganzen Planungen sind offenbar noch in einem sehr frühen Stadium, ich denke das frühestens 2009 konkrete Informationen kommen.

UPDATE: Mittlerweile gibt es bei Golem.de rund um die News noch einige andere interessante Fakten zum Thema Diablo auf Konsolen.

Die erste Spielewelle der Tokyo Game Show ist da

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Wie jedes Jahr ist die Tokyo Game Show, kurz TGS, einer der wichtigsten Branchenevents. Das merkt man auch daran, dass Microsoft ob oder gerade wegen dem für „westliche Konsolen“ sehr schweren japanischen Markt, stets vertreten ist und immer wieder dort interessante Ankündigungen zuerst macht.

Während es bei Sony bislang außer Hardware-Ankündigungen offenbar große Verwirrung um eine Pressekonferenz gibt, hat Microsoft mit den Ankündigungen diesmal offenbar vorerst freies Feld, weil Nintendo ausgerechnet auf dieser Messer traditionell nicht vertreten ist und schon vor einer Woche eine eigene Pressekonferenz abgehalten hat. Für mich ist das gerade im Heimatmarkt nicht nachvollziehbar, über die Gründe fand ich keinerlei offizielle Angaben, was allerdings nicht verwunderlich ist. Ich bin momentan ohnehin von Nintendos Firmenpolitik in letzter Zeit immer mehr irritiert. Aber kommen wir zu dem interessanten Part, den Spielen.

Bei Golem.de gibt es zu den folgenden Spielen erste Previews:Halo 3 Recon, Fallout 3, Tekken 6 und Resident Evil 5.

Halo 3 Recon wird ein selbstständig laufendes Addon mit einer eigenen Kampagne sein. Der Hauptprotagonist ist nicht wie bisher der Master Chief, sondern ein ODST Recon Marine-Soldat. Selbstverständlich wird es auch neue Mulitplayer-Maps geben. Ich denke, wer Halo 3 schon mochte, für den dürfte Halo 3 Recon ein Pflichtkauf sein. Microsoft wird da nichts anbrennen lassen.

Resident Evil 5 wird als größtes Novum einen Co-Op Modus für die Kampagne bieten, Chris Redfield bekommt Unterstützung von einem Charakter namens „Sheva Alomar“. Die Story ist übrigens in Afrika (!) angesiedelt. FarCry 2 lässt grüßen 😉 Ich bin sehr gespannt, inwieweit man zu Zweit effektiv im Team zusammenspielen kann, für die Serie ist das schon ein radikaler Schnitt. Ich denke nicht, dass das Spiel dadurch zu einer Art modernem Final Fight wird. Das kommt zwar auch aus dem Hause Capcom, würde aber zu Resi nicht so wirklich passen 😉

 

Fallout 3 wird am 31. Oktober erscheinen, es hat schon Goldstatus. Bei Golem gibt es eine Galerie mit frischen Screenshots. Zu dem Titel ist schon sehr viel gesagt worden, es sieht nach wie vor toll aus und ist defintiv auf meiner Kaufliste gelandet.

Mit Tekken 6 wird ein weiterer großer Spieletitel nicht mehr nur auf Sony´s Daddelkisten erscheinen, sondern erstmals auch auf der Xbox 360. Ich habe dem Spiel heute schon einen eigenen Artikel gewidmet.

Was gibts noch zu sagen? Ach ja, Sony wird alle kommenden PSP-Spiele parallel auf UMD und im PlayStation Store anbieten. Das bedeutet auch, das man mit einer noch kommenden neuen Firmware für die PSP dann direkt auf den Store zugreifen kann und nicht mehr den Umweg über die PS3 gehen muss. Das klingt in der Summe eigentlich ganz okay. Ich kaufe meine Spiele nach wie vor lieber im Laden mit einer Packung, die dann auch im Regal landet, aber gerade bei selteneren Titeln ist der Store dann trotzdem eine gute Alternative.

Noch weitere News und einen Menge Trailer gibts bei Golem.de in deren TGS-Special.

Tekken 6 erscheint auch auf Xbox 360

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Und wieder mal hat es „Bumm“ gemacht, was die Exklusivität einer großen Spieleserie angeht. Bei Tekken ist es mit der PS3-Exklusivität ab dem sechsten Teil vorbei. Bandai-Namco hat heute offiziell im Rahmen der Tokyo Game Show mitgeteilt, dass Tekken 6 neben der PS3 auch auf der Xbox 360 erscheinen wird. Damit hat nach Final Fantasy das nächste große Game-Franchise auf beiden großen Plattformen Einzug gehalten.  Und meiner Meinung nach wird eine sogenannte „One Console Future“, also eine einheitliche Plattform zumndest bei den High End Konsolen immer sinnvoller. Aber das ist ein Thema für einen eigenen, ausführlichen Blog-Eintrag. Freuen wir uns doch solange erstmal auf beiden Plattformen auf den Herbst 2009, denn dann soll Tekken 6 erscheinen.

Der Trailer sieht schonmal sehr vielversprechend aus 🙂

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