Archive for Januar, 2008

GTA Hot Coffee Mod – Schadensersatz wegen Sexszenen

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Ihr lebt in den USA? Ihr habt die erste Version von GTA San Andreas dort gekauft? Ihr habt noch den Kassenzettel? Ihr seid prüde? Und ihr habt eure Version des Spiels mit dem Hot Coffee Mod verändert? In diesem (unwahrscheinlichen) Fall das alles auf einmal zutrifft: Bestens, dann hat Rockstar genau das richtige Angebot für euch im Sortiment. Auf dieser Seite gibt es (nur für US-Kunden) die Möglichkeit, das Spiel gegen eine weniger gefährliche (=nicht mehr patchbare) Version umzutauschen und je nach Anzahl der eingegangenen Reklamationen gibts auch noch ein paar Dollar dazu.

Wie kam es dazu?

Im Jahr 2005 ging ein Aufschrei der Empörung durch die US-Medien, einen entsprechenden Patch vorausgesetzt, konnte man bei GTA San Andreas kleine Sexspielchen freischalten, wenn man seine Freundin im Spiel lange genug mit Dates und anderen Nettigkeiten glücklich machte. Diese kleinen Minigames und Sexszenen waren im Spiel offiziell nicht freigeschaltet und funktionierten eben nur mit dem erwähnten Hack. Take-Two entschuldigte sich recht schnell und legte eine neue Version von GTA San Andreas auf, die nicht mehr patchbar war. Damit sollte man meinen, das die Sache in jedem durchschnittlich aufgeklärtem und mordernem Land aus der Welt sein sollte. Aber die USA wären nicht die USA, wenn der Anblick von ein bisschen nackter Haut nicht ein Skandal wäre, bei dem es nicht mit einer offiziellen Entschuldigung und einer Veränderung des Produktes getan wäre.

Es fanden sich einige Käufer der ersten Version, die gemeinsam eine Sammelklage anstrebten. Der Grund: Das Spiel hätte wegen dieser Sexszenen das Rating „M“ nicht verdient, sondern „Adults only“. Was mich sehr nachdenklich stimmt, ist das die Klage auf dieser Basis zugelassen wurde, obwohl das Spiel im Auslieferungszustand niemals diese Szenen angezeigt hat. Auf der Webseite mit dem Settlement findet sich auch noch ein weiteres Bonbon: Wer WEDER das Spiel, NOCH den Kassenbon besitzt kann, wenn er es denn an Eides statt versichert, erklären, dass er das Spiel vor dem 20. Juli 2005 gekauft hat und sich durch die (nicht regulär angezeigten) Sexszenen „beleidigt und aufgebracht“ ist. Das wird dann immer noch mit respektablen 5 Dollar honoriert. Ich denke, nach europäischen Maßstäben eigentlich unfaßbar.

Amerika ist für seine teils bis ins hysterische abdriftende Sexualmoral ja durchaus bekannt, aber sowas klingt auch noch für deren Verhältnisse sehr ungewöhnlich. Wer diese kleinen Minispieleinlagen gesehen hat, der weiß das (übertrieben gesagt) so mancher ARTE-Themenabend mit mehr Sex und Freizügigkeit aufwarten kann, geschweige dessen, was nachts so bei DSF und Konsorten über den Äther läuft. In einem Land, das die wohl weltgrößte Pornoindustrie hat, aus dem der Playboy stammt und in dem der Boom mit Sexseiten im Internet gestartet ist, führt dann Sex in einem (gehackten) Computerspiel zu akkutem Herzflimmern und zu möglicherweise siebenstelligen Schadensersatzforderungen. Mit diesem Sümmchen hätte man vermutlich auch ein komplettes Pornolabel auf die Beine stellen können, und niemand hätte sich wohl dann so sehr beschwert. Ich verstehe es wirklich nicht. Ich könnte mir da eine Knarre kaufen und überall herumtragen, was Gewalt in Filmen und Spielen angeht gibt es da kaum Limits, aber wehe man sieht nackte Haut. Wenn dann bitte nur im Playboy, überall im Internet oder in den unzähligen Filmen. So eine verlogene Moralvorstellung. Ich glaub ich werde meine alten Rockschallplatten, meine Jeans, meinen Farbfernseher und natürlich besonders meine PS2 wohl demnächst in einen Giftschrank befördern und nie wieder anrühren. Sind ja wirklich perverse Sachen, und was die Jugend damals „verdorben“ hat, ist auch heute bestimmt noch brandgefährlich. Hat mal jemand Sagrotan zur Hand? Ich muß jetzt duschen.

(News gefunden auf Golem.de)

Der Formatkrieg geht weiter: Inzahlungnahme von HD-DVD Playern

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Es vergeht mittlerweile kaum ein Tag ohne das aus dem HD-DVD Lager oder von Blue-ray neue Schlagzeilen die Runde machen.

Wie Golem.de berichtet, wird Saturn vom 27.Januar bis zum 29. Februar eine Promo-Aktion der besonderen Art starten: Wer sich für Sony´s BDP-S300 entscheidet, der bekommt den Player statt für 499 € für 349€. Dazu gibt es ein Paket mit insgesamt 8 Filmen, unter anderem „Der Patriot“, „Spider-Man 3“ und alle drei Teile von „Fluch der Karibik“. Kein schlechtes Angebot. Obwohl der Player schon bei diversen Onlinehändlern für 380€ zu haben ist sind die Filme (wenn man sie denn mag) ein netter Gegenwert.

Jetzt kommt aber das dicke Manko: Selbst wenn ich wollte, ich könnte mein HD-DVD Laufwerk nicht in Zahlung geben, weil es von der Aktion ausgeschlossen ist. Damit dürfte das Angebot für eine vermutlich gar nicht mal so kleine Interessentenschicht sofort wieder uninteressant werden mangels der Möglichkeit einer Teilnahme. Mal ganz abgesehen davon das meine HD-DVD Sammlung immerhin schon zweistellig ist, würde ich zu diesem Konditionen wohl eher darüber nachdenken, mir doch noch eine PS3 ins Haus zu holen, zumindest in der 60 GB-Version die ja mittlerweile freundlicherweise nicht mehr verkauft wird. Diese ganze Blue-ray Geschichte ist für mich persönlich also nach wie vor ziemlich unrund. Mit dem Equipment, was ich habe darf ich an keinen Promo-Aktionen teilnehmen, und das für mich attraktivste Abspielgerät für Blue-ray (eben die 60 GB PS3) wird nicht mehr verkauft. Hallo liebes BR-Konsortium, hallo Sony, ihr macht es mir ziemlich schwer, mich für euer Format zu erwärmen.

Bleibt noch die Hoffnung, das Microsoft, falls der Formatkrieg wirklich eindeutig entschieden ist, doch ein BR-Laufwerk für die Xbox 360 anbietet. Meinetwegen auch wieder für 150€.

Aber bis dahin wird wohl noch einige Zeit vergehen, Toshiba hat angekündigt, das wohl teuerste Werbefenster überhaupt zu buchen. Es ist der 30-sekündige Werbespot beim Superbowl in den USA. Kostenpunkt: läppische 2,7 Millionen Dollar.

Master System und Game Gear Titel bald bei Virtual Console

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Für die älteren Sega-Freaks unter uns gibt es gute Neuigkeiten. Laut einer Nachricht von gamesindustry.biz wird es zumindest in Japan in Kürze für die Virtual Console der Nintendo Wii Spiele für das Master System und den Game Gear zum Download geben. Mit von der Partie werden auch Titel sein, die fürs Sega Mark III erschienen sind. Die letztere Kosole ist bei uns nie auf dem Markt gekommen.

Momentan ist noch nicht bekannt, ob das Angebot auch auf die anderen Regionen ausgedehnt wird, allerdings schätze ich das als ziemlich wahrscheinlich ein, denn auch Exoten wie das NeoGeo oder die Turbografx (PC-Engine) Konsole sind bereits hierzulande bei Virtual Console vertreten.

Fürs Master System und den Game Gear sind seinerzeit einige echte Perlen erschienen, allerdings auch eine ganze Menge eher lieblos gestalteter Titel. Durch die technische Ähnlichkeit beider Konsolen war es für die Entwickler eine Fingerübung, die Titel zu portieren. Es gab für den Game Gear einen Adapter, mit dem man die Master System Module direkt abspielen konnte. Man kann sich das vorstellen wie einen umgekehrten Super Gameboy Adapter. Deswegen kann man sagen, das diese beiden Konsolen bzw. die Konsole und das Handheld genau genommen eine einzige Kategorie bei der Virtual Console sein könnten. Aber das ist momentan noch Spekulation.

Blue-ray Player verkaufen sich auch in Deutschland besser

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Wie Golem.de berichtet, sind nach Warners Wechsel ins Blue-ray Lager die Verkäufe von Blue-ray Playern angezogen. Das Interessante ist aber, daß durch die Preissenkungen von HD-DVD-Playern z.B. bei Amazon in der Top-100 Liste ein HD-DVD-Player steht, jedoch kein Standalone Blue-ray Player. Wie erklärt sich das?

Zum einen ist die Amazon-Statistik sicherlich keine unwichtige Statistik, aber es ist eben auch nur eine Einkaufsquelle von vielen in einem Markt mit sehr vielen anderen Vertriebskanälen. In Elektromärkten z.B. könnte die Lage schon ganz anders aussehen. Ich kann mir gut vorstellen, daß fragenden Käufern jetzt eher Blue-ray empfohlen wird. Verkäufer hören gerne auf vergleichsweise einfache Signale wie den Warner-Wechsel. Das ist noch nicht mal negativ zu bewerten wenn man sich vor Augen führt, daß der Formatkrieg einen wirklichen Massenerfolg von HD im Weg steht und so jeder informationstechnische Grashalm Abverkäufe im Hier und Jetzt fördern kann.

Die Preissenkungen für Toshiba HD-DVD-Player sind eine deutliche Reaktion auf das, was in diesem Monat im Markt passiert ist, und natürlich haben Sie einen kurzfristigen Effekt auf die Verkaufszahlen. Es ist jedoch nach wie vor offen, ob es eine nachhaltige Wirkung gibt. Warum sind die Player nicht schon z.B. vor dem Weihnachtsgeschäft günstiger angeboten worden. Möglicherweise hätte der Verzicht auf kurzfristige Rendite hier mehr gebracht als durch die Entscheidung eines Majors scheinbar gezwungenermaßen die Preise zu senken. Denn mit einem Format, für das kaum jemand veröffentlicht, lassen sich nur schwer Lizenzeinnahmen erwirtschaften oder Player verkaufen. Aber warten wir die Entwicklung des Marktes weiterhin ab. Konkurrenz, auch wenn sie angeschlagen zu sein scheint, belebt in jedem Fall das Geschäft.

Warner wechselt ins Blue-Ray Lager

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Ouch, diese Meldung ist eingeschlagen wie ein Blitz. Warner wird ab Mai seine HD-Inhalte nur noch auf Blue-Ray herausbringen. Dasselbe gilt für deren Tochterunternehmen New Line und HBO. Fürs HD-DVD Format ist das ein schwerer Rückschlag, ist doch damit einer der wichtigsten Unterstützer zur Konkurrenz gewechselt, auf der Seite der großen Filmanbieter verbleiben so noch Universal, Paramount, Dreamworks. Und deren Verbleib bei diesem Format ist angesichts dieser neuen Marktverschiebung fraglich. Über die Gründe darf wild spekuliert werden. Offiziell heißt es seitens Warner, dass man mit diesem Schritt den Formatkrieg beenden möchte. Für mich heißt das im Klartext, dass sie durch die Festlegung letztendlich ihren Umsatz maximieren möchten. Milchmädchenhaft gerechnet fallen so nur 50% der Kosten für die Erstellung einer HD-Disc an, statt bisher zwei unterschiedlichen Produktionslinien (grob gesehen) wird nur noch eine benötigt. Rein wirtschaftlich gesehen ist das völlig legitim.

Die ganze Sache setzt aber eine Reihe von Annahmen voraus:

  • Es wechselt niemand mehr ins HD-DVD Lager

In dieser Hinsicht ist das letzte Wort mit Sicherheit noch nicht gesprochen. Toshiba soll Paramount und Dreamworks angeblich 150 Mio $ gezahlt haben, damit diese 18 Monate lang exklusiv auf HD-DVD veröffentlichen. Ob an Warner für den umgekehrten Richtungswechsel Gelder geflossen sind, ist unbekannt, öffentlich wird das jedenfalls von Warner bestritten. Dennoch: Dieser Faktor ist nicht zu unterschätzen, zumal auf der Hardwareseite neben Toshiba mit Microsoft noch ein weiteres Schwergewicht im HD-DVD Konsortium sitzt.

  • Die HD-DVD Konsumenten machen den Wechsel ins Blue-Ray Lager mit

Wer (wie ich) schon ein HD-DVD Laufwerk besitzt, und keine PlayStation 3 oder einen anderen BD-Player, der wird naturgemäß wenig begeistert sein, wenn das Angebot ab Mai dünner wird. Wenn es so weit kommen sollte, verzichtet Warner also erstmal auf einen nicht zu verachtenden Teil an Einnahmen im HD-Geschäft. Immerhin sind nach Angaben des HD-DVD Konsortiums mehr HD-DVD Player als Blue-Ray Player und mehr HD-DVD PC-Laufwerke als entsprechende PB-Laufwerke verkauft worden. Mit liegen keine konkreten Zahlen vor, aber ich kann mir gut vorstellen, dass ein Heimvideo-Enthusiast sich deswegen nicht unbedingt eine PS3 ins Wohnzimmer stellen wird. Die entsprechenden Standalone-BD-Player sind teurer als HD-DVD Geräte. Zugegeben: Als 360-Besitzer falle ich aus dieser Zielgruppe heraus, im Zweifelsfall ziehe ich eine Konsole einem Standalone-Gerät vor und kann mit den Lüftergeräuschen gut leben.

  • Die DVD-Konsumenten werden von diesem Hickhack nicht noch weiter verunsichert

Das ist ein recht delikater Punkt, denn bisher ist der HD-Markt recht klein, der DVD-Markt dagegen sehr groß. Durch den Formatkrieg sind viele bisher abgeschreckt worden, entsprechend aufzurüsten, die vergleichsweise höheren Kosten für Fernseher, Abspielgeräte und HD-Discs sind dabei noch außen vorgelassen. Diese Klientel sieht im Handel meistens folgende Situation: Zwei Formate, unterschiedliche Blockbuster unterschiedlich verteilt auf beide Formate. Der Unterschied zwischen den Medien? Das ist die Farbe auf der Hülle. Die haarsträubenden Gespräche, die ich zur Weihnachtszeit in mehreren Elektromärkten vor den HD-DVD/Blue-Ray Regalen gehört habe sind bestimmt nicht repräsentativ, sprechen aber Bände. Solange die Medien nicht komplett einheitlich sind und weniger kosten, wird eine echte Marktdurchdringung und die Ablösung der DVD noch in weiter Ferne sein. Sollte die Situation wie sie jetzt ist bleiben, würde das heißen das nach wie vor zwei Formate im Regal liegen werden. Auch wenn es weniger HD-DVD´s sein sollten kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sich die Wahrnehmung beim Verbraucher so schnell ändern wird.

Nun ja, soviel erstmal dazu. Die ganze Situation ist ohnehin noch viel zu frisch, als das man wirklich genau sagen kann, wie sich der HD-Markt jetzt entwickeln wird. Was micht betrifft, werde ich erstmal keinen Blue-Ray Player kaufen, egal ob eine PS3 oder ein Standalone-Gerät. Meine HD-DVD´s habe ich ja zum größten Teil von Microsoft geschenkt bekommen, und somit ist das HD-DVD Laufwerk für mich kostenneutral gewesen.

Aus dieser ganzen Geschichte kann man allerdings eine Sache ganz bestimmt ableiten, und zwar eine Bitte.

„Liebe Filmstudios, ich wünsche mir für die nächste Generation der Filmaufzeichnung, ganz egal ob es ein physikalischer Datenträger ist oder ein Download, dass ihr euch gefälligst auf EIN Format einigt, und zwar BEVOR ihr die Technik auf den Kunden loslasst. Auf diese Weise werden alle mehr davon haben. Ihr weil ihr geringere Entwicklungs- Herstellungs- und Vertriebskosten habt, und wir als Kunden müssen nicht mit unseren Geldbörsen eine Art Formatlotterie finanzieren.“

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

BetaWare.de wünscht allen Lesern ein frohes neues Jahr!

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Die letzten Weihnachtsplätzchen sind aufgefuttert, die ersten Spiele durchgezockt: So kann es frisch gestärkt ins Jahr 2008 gehen. Das letzte Jahr war, was die Spielebranche angeht, nicht gerade arm an Ereignissen und Highlights. Tja, welche kann man exemplarisch herauspicken?

Der weiterhin schwierige Stand der PS3 im Markt und der daraus resultierenden abgespeckten 40 GB-Version hat für viele Kontroversen gesorgt, den Verkaufszahlen hat es allerdings geholfen. Was dieser Plattform weiterhin größtenteils fehlt, sind exklusive Toptitel. Schade: die 60 GB-Version, die mit zwei Spielen und zwei Gamepads ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hatte, ist jetzt weder für Geld noch für gute Worte im Handel zu bekommen, bei eBay und Konsorten werden für die letzten Exemplare teilweise Mondpreise aufgerufen. Scheinbar sind Sony die Grenzkosten für zwei PS3-Editionen gleichzeitig zu hoch. Deswegen verzichtete ich auch im letzten Jahr auf den Kauf der PlayStation 3. Mal sehen, ob sich das in diesem Jahr noch ändern wird. Vielleicht kommt ja doch noch eine Version, mit der ich auch wieder meine alten PS1/PS2-Spiele benutzen kann.

Wii ist von den internationalen Verkaufszahlen der Renner der Saison gewesen, es ist erstaunlich (und vor gar nicht mal so langer Zeit noch nicht vorstellbar gewesen), dass der ursprüngliche Dritte in der Konsolen-Hackordnung sich so markant beim Absatz an die Spitze setzen konnte. Schön für Nintendo: Bei den Handelds ist mit dem DS ebenfalls das hauseigene Gerät führend. Wir haben 2007 eine bis dato nicht gekannte Welle an Casual Games gesehen, die von der Ausrichtung her ganz klar weg vom Hardcore-Gamer hin zum Gelegenheitsspieler gehen. Dabei versuchen etliche aus der Branche neben Nintendo, auch ganz neue Zielgruppen anzusprechen, beispielsweise die Generation 40+, oder speziell Frauen. Und irgendwo dazwischen gibt es für Wii viele Portierungen von den anderen Plattformen, die sich an der Steuerung der Wii und der im Vergleich limitierten Hardware probieren. Die Resultate können gut sein (z.B. Resident Evil 4) oder eben auch nicht so ganz, wie z.B. Need for Speed: Carbon, bei dem die Steuerung mit der Remote nicht präzise genug ist und es immer wieder zu Einbrüchen bei den Framerate kommt. Mal sehen, ob sich die Hitspiel-Quote dieses Jahr verbessern wird, denn neben den echten Perlen (Metroid Prime3, Super Mario Galaxy, Resident Evil 4), war eben auch leider eine Menge durchschnittlicher Titel.

Bei der Xbox360 hat dieses Jahr uns wieder eine ganze Menge echter Hits beschert, allen voran mit Halo 3 endlich der Einstand der Serie auf der 360. Weitere Perlen waren BioShock (von dem mir die Konsolen-Fassung besser gefallen hat als die PC-Version), Mass Effect, Forza 2 und PGR4. Besonders beeindruckt hat mich dieses Jahr Assassin´s Creed. Ja, ich weiß, viele Minimissionen wiederholen sich viel zu oft, und man kann einige der Dialoge nach einer Weile auswendig mitsprechen. Aber: Selten hat mich eine Story so sehr in ihren Bann gezogen, kombiniert mit der hervorragenden Grafik ist dieses Spiel für mich der beste Release des Jahres gewesen. Nach dem ersten Anspielen ist der ganze Plot wie eine Art spielgewordener Dan Brown Roman, wenn man einmal davon gefesselt ist kommt man so schnell nicht wieder davon los. Ich persönlich verzeihe da sogar ausnahmsweise den Cliffhanger am Ende. Ubisoft, bitte schnellstmöglich her mit dem Nachfolger! Insgesamt merkt man besonders bei den aktuellen Toptiteln, dass die Entwickler die 360 immer besser ausreizen können, gemessen an den Launchtiteln hat besonders die Grafik nochmal einen großen Sprung nach vorn gemacht.

Diese Eindrücke sind natürlich nur ein kleiner Ausschnitt, was sich 2007 im Spielemarkt so getan hat. Und das kommende Jahr verspricht auch nicht wirklich langweilig zu werden. Wie wird das Duell zwischen PS3 und Xbox 360 weitergehen? Was wird aus dem Formatkrieg HD-DVD vs. Blue Ray? Und kommt Duke Nukem Forever wirklich noch jemals raus?

Das alles wird (möglicherweise) das nächste Jahr zeigen. Ich wünsche allen viel Erfolg, Glück und Gesundheit und eine Ladung toller neuer Spiele fürs Jahr 2008!

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